Kreis Lippe
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Konzern Kreis Lippe
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Fachbereich Umwelt, Energie
Ehrenamt
Die heutige Naturschutzarbeit ist - obwohl der staatliche
Naturschutz mittlerweile über 100 Jahre alt ist
- bis vor etwa 40 Jahren im Wesentlichen vom Ehrenamt
und hier von den ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten
vertreten worden. Schon allein aus dieser
Entstehungsgeschichte heraus gibt es in Lippe eine enge
Verbindung zwischen unterer Landschaftsbehörde und
ehrenamtlichem Naturschutz.
Ehrenamtliche Naturschutzarbeit bedeutet Beratung,
Vermittlung von Naturschutzgedanken und praktische Arbeit.
Die untere Landschaftsbehörde beispielsweise wird von
gesetzlich bestimmten Gremien wie dem Landschaftsbeirat
beraten und bestellt eine Landschaftswacht, die als Mittler
zwischen Bürger und Verwaltung den Naturschutzgedanken
in ihre örtliche Umgebung trägt. Ehrenamtliche
Arbeit heißt auch, dass Naturschutzverbände und
eine Vielzahl einzelner Personen unterschiedlichster
Berufsgruppen mit großem Engagement viele 1000
Stunden vor Ort praktische Maßnahmen
durchführen, wie Hecken pflanzen und schneiden,
Obstwiesen anlegen und Vieles mehr. Soweit die finanzielle
Lage der unteren Landschaftsbehörde es erlaubt, werden
die praktischen Maßnahmen gefördert.
Ein wichtiger Aspekt der ehrenamtlichen Arbeit ist auch,
die Entwicklung der heimischen Pflanzen- und Tierwelt zu
beobachten, was wiederum eine wichtige Grundlage der
Naturschutzarbeit ist. Die Koordination dieser Erhebungen
ist einer von vielen Aufgaben der Biologischen Stationen im
Kreis Lippe, die ebenfalls vom Kreis finanziell
unterstützt werden.
Aktuelles
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