Fachgebiet 4.2 - Landschaft, Naturhaushalt
Wir nehmen uns ein Stück Natur, wir "greifen ein" in
das komplizierte Ökosystem Natur, wir nutzen die
Natur wirtschaftlich, für ein Wochenendhaus auf
riesigem Areal, für eine gestaltete Parklandschaft,
für Sportveranstaltungen,
Freizeitbeschäftigungen, Motorsport, Autowandern,
für alles, an dem "Mensch" eben Spaß haben kann.
Aber leider ist eben nicht alles überall auch
naturverträglich, denn wenn wir Natur und Landschaft
"übernutzen", schädigen wir unsere
Lebensbedingungen und die der nachfolgenden Generationen,
also letztlich uns selbst. Und diese Entwicklung ist leider
schon lange eingetreten. Das zeigt ein untrüglicher
Indikator, nämlich der Artenschwund. In Deutschland
gelten 28 Prozent der Farn- und Blütenpflanzen und 40
Prozent der erfassten Tierarten als gefährdet. Fast
jede dritte Tierart auf der Erde gilt inzwischen als vom
Aussterben bedroht.
Mit dem Verlust von Arten gerät die genetische
Vielfalt von Tieren und Pflanzen zunehmend in Gefahr. Das
hat Konsequenzen auch für uns Menschen. Nimmt die
genetische Vielfalt ab, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass
Tier- und Pflanzenwelt auf unvorhersehbare
Veränderungen reagieren können. Die
Verschlechterung unserer Umwelt ist an der rasanten
negativen Veränderung der Tier- und Pflanzenwelt
ablesbar.
Darum versuchen wir mit den uns gesetzlich als "untere
Landschaftsbehörde" übertragenen
Möglichkeiten und Instrumenten, etwas für den
Naturhaushalt mit seinen Bestandteilen Boden, Klima,
Wasser, die Pflanzen- und Tierwelt und damit für uns
Menschen zu tun, engagiert zu nutzen und zwar - vor
der eigenen Haustür.
Entdecken Sie auf den folgenden Seiten, was wir vom
Fachgebiet 4.2 als VertreterInnen des behördlichen
Naturschutzes tun und wie wir dabei z.B. auch die heimische
Wirtschaft, das Ehrenamt und junge Menschen bei der
Berufsfindung unterstützen.