Brandsimulationsanlage
Proben für den Ernstfall
Die Brandübungsanlage vermittelt realistische
Praxiserfahrungen in simulierten
Notfällen und ermöglicht damit eine
hochqualifizierte Ausbildung im Brandschutz. Sie inszeniert
authentisch die meisten Brandsituationen für
verschiedene Brandklassen, auf die Feuerwehrleute treffen
können. Sie konfrontiert die Übenden mit echten
Flammen, mit starker Hitze, hoher Feuchtigkeit,
starkeingeschränkter Sicht durch dichten Rauch und
Stresssituationen. Arbeiten unter extremen Bedingungen muss
gelernt sein und laufend geübt werden. Alle Räume
einschließlich des Treppenhauses und der Flurbereiche
können "vernebelt" werden. Auch eine Beschallung der
Räume mit typischen Brand- und
Personen-Geräuschen ist zur realistischen Darstellung
möglich.
Pro Jahr können in der Brandbekämpfung rund 1.920
Helfer mit einer Gesamtstundenzahl von 1.040 Stunden
ausgebildet werden.
Im einzelnen bestehen folgende
Ausbildungsmöglichkeiten:
Menschenrettung aus verqualmten und/oder brennenden
Räumen mit differenzierten Schwierigkeitsgraden sowie
aus verschiedenen Höhen und über unterschiedliche
Wege für die vielfältigen Einsatzorganisationen
taktische Evaluation der
Einsatzmaßnahmepersönliches Erkennen der
physischen und psychischen Belastbarkeiten im
Einsatzgeschehen
richtiges Verhalten bei Bränden unter realistischen
Bedingungen (Brandbekämpfung)
Erkennen von Brandnestern mit der Wärmebildkamera
Anleitern und Abseilen an der Außenfassade
Einstieg in ein Gebäude über verschiedene Wege
mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (Feuerwehr, THW,
Polizei), Üben an Industrieanlagen
Personensuche in Verbindung mit Rettungshunden
Üben "Erstzugriff" der Polizei (z.B. Geiselnahme),
auch in Verbindung mit dem Notfallsystem
Üben "Ansprechen bei Suizid-Versuchen" durch Polizei
und Notfallseelsorger
Üben "Verhalten bei Personen, die bei einem Brand z.B.
aus dem Fenster springen wollen"
Üben der "Betreuung von Personen, deren
Angehörige sich z.B. noch in einem brennenden Haus
befinden" (Notfallseelsorger in Verbindung mit der
"Betreuung Unverletzte")
Üben im Umgang mit Feuerlöschern (z.B.
Hausmeister von Schulen, Kindergärten, Kliniken,
Heimen, Behörden usw.)
Brandräume wie in der Realität
Als eigentliche Brandräume wurden eingerichtet:
eine Küche mit den Brandstellen Küchenanrichte,
Friteuse, Dunstabzugshaube und Boden (Überlauf) und
ein Wohnzimmer mit Sofa und Flash-Over einschließlich
separater Abkühlmöglichkeit
Wendeltreppe mit zwei brennenden Trittstufen Werkstatt mit
Gasflaschen, bestehend aus Ventilbrand, Grundgestellbrand
und "Torch-Effekt"
Zum Download: Info-Blatt und Meldeliste
BSA_Infoblatt.pdf
BSA_Meldeliste.pdf