Am 07.11.2011 wurde das Technologiezentrum Kunststoff
im Beisein von Herrn Minister Guntram Schneider feierlich
seiner Bestimmung übergeben.
In dem vom Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe
gebauten und betriebenen Gebäude wird
künftig u. a. das
Institut für Kunststoffwirtschaft (I-KU
OWL) seinen Sitz haben.
Bauträger und Bauunternehmen übergeben den
symbolischen Schlüssel an die künftigen Nutzer des
I-KU OWL - von links nach rechts:
Klaus Kuhlmann (Leiter Eigenbetrieb Schulen, Kreis Lippe),
Jürgen Hubbeling (Projektleiter, Generalunternehmer Fa.
Brüninghoff), Markus Rempe (Vorstand Lippe Bildung
eG), Prof. Dr.-Ing. Christoph Barth (Kunststofftechnik
und Umweltschutz, Hochschule OWL), Dr. Oliver Herrmann
(Präsident der Hochschule OWL), Guntram Schneider
(Minister für Arbeit, Integration und Soziales NRW),
Hans-Rüdiger Haumersen (Leiter Metallabteilung
Lüttfeld-Berufskolleg) und Manfred Kreisel (Leiter
Lüttfeld-Berufskolleg)
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Die Kunststoffindustrie hat ein großes
Entwicklungspotential: Mit rund 19.000 Beschäftigten und
einem Jahresumsatz von ca. 2,5 Milliarden Euro nimmt die
Branche eine wichtige Bedeutung für den
Wirtschaftsstandort Ostwestfalen-Lippe ein. Einen Meilenstein
für die Kunststoffindustrie in OWL bildet der Bau des
Technologiezentrums Kunststoff. Denn das Technologiezentrum
beschert den Unternehmen beste Vorraussetzungen in den
Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und
Vernetzung. Gleichzeitig wird die Bildungs- und
Forschungsmeile Lemgo-Lüttfeld mit dem Neubau weiter
gestärkt.
Jetzt trafen sich die Projektverantwortlichen mit
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, um das
Technologiezentrum zu eröffnen. Die Veranstaltung nutzen
auch zahlreiche Vertreter/innen der heimischen
Kunststoffwirtschaft, um sich vor Ort über die moderne,
aus Mitteln von EU, Bund und
Land geförderte Ausstattung zu
informieren.
"Durch das
Technologiezentrum entstehen ausgezeichnete Bedingungen
für die Kunststoffbranche in der Region - das Zentrum
ist auch ein sehr wichtiger Beitrag zur Sicherung von
Fachkräften", stellte der Minister fest. Das
Technologiezentrum integriert sich hervorragend in den
Standort Lemgo-Lüttfeld, da es unter anderem der neue
Sitz für das Institut Kunststoffwirtschaft (I-KU OWL)
ist, das momentan noch in den Räumlichkeiten des
Handwerksbildungszentrums untergebracht ist. Als
nachfrageorientiertes Dienstleitungszentrum mit Beratungs-
und Vernetzungsfunktion schließt das I-KU OWL eine
vorhandene Lücke für die Unternehmen in der
Region und trägt damit langfristig zur Sicherung der
Wettbewerbsfähigkeit bei.
2009 wurde das Institut
mit Unterstützung der Lippe Bildung eG und der
Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe gegründet.
"Da wichtige Akteure der beruflichen Bildung in
unmittelbarer Nachbarschaft zusammen arbeiten können,
entsteht ein Synergieeffekt", beschrieb Markus Rempe,
Vorsitzender der Lippe Bildung eG. Auch die Hochschule OWL,
das Lüttfeld Berufskolleg und die
Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe sind als
Partner in das Projekt involviert.
Mehrere Unternehmen
hatten sich für den Bau beworben, letztendlich hatte
die Firma Brüninghoff den Zuschlag erhalten. Jetzt
dürfen sich alle Beteiligten auf hervorragenden
Forschungs- und Ausbildungsbedingungen freuen. "Das
Technologiezentrum ist mit modernsten Maschinen und der
entsprechenden Labor- und Seminartechnik ausgestattet",
fasste Klaus Kuhlmann, Leiter des Eigenbetriebs Schulen
beim Kreis Lippe, zusammen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es bei einem
Imbiss (dafür ein herzliches Dankeschön an
das BG Hauswirtschaft des
Lüttfeld-Berufskollegs!) reichlich Gelegenheit
für angeregte Gespräche rings um das Thema
Kunststoff.
Bilder von der Veranstaltung finden Sie
hier.
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Die Maßnahme wurde gefördert aus Mitteln von: