Mountainbiken

Das Mountainbiken hat sich in den letzten Jahren zu einer weitverbreiteten Trend-Sportart entwickelt. Der Reiz liegt neben der sportlichen Herausforderung im Naturerlebnis fernab der Siedlungsbereiche. Bevorzugt wird hügeliges Gelände mit variierendem, unebenem Untergrund mit frei liegenden Wurzeln und Steinen.

Die geländegängigen Sportgeräte ermöglichen auch ein Fahren abseits vorhandener Wegenetze. Das Befahren von unbefestigten und mit einer Vegetationsschicht bewachsenen Wegen und Flächen beeinträchtigt vor allem auf feuchtem Untergrund die Pflanzendecke und fördert die Bodenerosion. Außerdem wird die Tierwelt in sensiblen Bereichen und abseits von ausgewiesenen Wegen erheblich gestört, zumal die Mountainbiker einen größeren Aktionsradius haben als andere Erholungssuchende. 

Um diese negativen Auswirkungen zu vermeiden sollten folgende Grundregeln eingehalten werden.

  • Fahre nur auf den Wegen
  • Fahre kontrolliert und umsichtig
  • Nehme auf andere Erholungssuchende Rücksicht
  • Meide ökologisch empfindliche Bereiche
  • Nehme Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt

Eine Besonderheit des Mountainbikens ist das Downhill-Fahren. Gerade dies sollte nur auf ausgewiesenen und abgestimmten Abfahrtsstrecken durchgeführt werden, da die höheren Geschwindigkeiten und schärferen Bremsmanöver die Umwelt und andere Erholungssuchende beeinträchtigen. Für die Anlage einer dauerhaften Abfahrtsstrecke ist eine Befreiung von den Verboten des jeweiligen Landschaftsplanes erforderlich, die bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt werden kann.

 

Weitere Informationen

Karte der Schutzgebiete