Gefahren nach der Kaminnutzung - Tipps zur richtigen
Entsorgung von Ascheabfällen
Winterzeit ist Kaminzeit. So sorgen die angenehme
Wärme und das Knistern des Feuers wieder vielerorts
für eine behagliche Atmosphäre. Allerdings bringt
die spätere Entsorgung der Kaminasche einige Gefahren
mit sich, besonders wenn noch warme oder glühende
Asche über Hausmüllgefäße entsorgt
wird. Dies kann später zu einem offenen Brand in der
Mülltonne, dem Sammelfahrzeug und sogar noch nach dem
Abkippen im Müllbunker der MVA führen. Besonders
gefährlich wird es, wenn ein Mülleimer in einem
Carport oder nah am Haus steht und Hitze und Flammen
übergreifen. Auch in Sammelfahrzeugen oder in einem
Müllbunker kann ein Brand schwerwiegende Folgen
hervorrufen. Daher sollte jeder Ofenbesitzer dringend
darauf achten, dass die Asche vollständig
ausgekühlt ist, damit Restwärme im Kern des
Aschehaufens nicht zu einer Brandentwicklung führen
kann. Um die Asche vollständig auskühlen zu
lassen können zum Beispiel Metalleimer genutzt werden.
Jeder Nutzer sollte sich darüber bewusst sein, dass er
für Schäden an der Mülltonne oder dem
Sammelfahrzeug haftbar gemacht werden kann, falls sie durch
einen unsachgemäßen Gebrauch der
Müllgefäße entstanden sind.
Nicht nur die Befüllung mit entzündbaren
Abfällen kann große Schäden verursachen,
sondern auch große und sperrige Abfälle wie zum
Beispiel Holzbohlen. Fehlbefüllungen dieser Art rufen
aber nicht nur hohe Schäden in deutlich 4-stelliger
Höhe hervor, sondern führen auch zum Ausfall der
restlichen Sammeltour. Solche Abfälle können bei
den Annahmestellen der ABG am Kompostwerk Lemgo und der
Deponie Hellsiek entsorgt werden. Fragen zur Befüllung
der Abfallbehälter und der
Entsorgungsmöglichkeiten von Abfällen beantwortet
die Abfallberatung unter der Telefonnummer 05261 - 948720.