Fachforum zum Thema Bildungsübergänge

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Fachforum zum Thema Bildungsübergänge - Experten aus ganz Deutschland zu Gast in Lippe


Effektive Bildungspolitik ist eine sinnvolle, aber auch notwendige Investition in die Zukunft. Dies gilt auch für den Kreis Lippe, denn besonders auf der kommunalen Ebene werden die Grundlagen der Zukunftsfähigkeit unserer Region gelegt. Die Bildungsregion Lippe zeichnet sich vor allem durch ihre umfangreichen Maßnahmen von der KiTa bis zu Weiterbildung aus. Insbesondere die Übergänge zwischen den einzelnen Bildungsstufen werden mit gezielten Projekten erleichtert und gefördert. Zum Thema "Bildungsübergänge" hat im Detmolder Kreishaus jetzt ein zweitägiges Fachforum stattgefunden.


"Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden über das Bildungsbüro und die Bildungsgenossenschaft eine nachhaltige Bildungspolitik zu gestalten, dazu gehört auch ein ganzheitlich starkes Übergangsmanagement zu entwickeln", betonte Landrat Friedel Heuwinkel. Beim Fachforum Bildungsübergänge ging es vor allem um einen Austausch der Vertreter der 40 teilnehmenden Regionen von "Lernen vor Ort", ein gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit deutschen Stiftungen. "Es ist nicht selbstverständlich, dass der Kreis Lippe als Ausrichter des Fachforums gewählt wurde, umso mehr freuen wir uns hier Gastgeber sein zu dürfen", resümierte Hans Böke, Leiter des Fachbereichs Bildung, Soziales und Gesundheit beim Kreis Lippe. Eine Bestandsaufnahme und eine Bedarfsanalyse waren beim Fachforum zentrales Element: Welche Akteure sind bei der Erleichterung von Bildungsübergängen wichtig, welche Aufgaben haben die einzelnen Akteure und was kann jeder einzelne voneinander lernen. Lokal ist eine gut ausgeprägte Netzwerkstruktur zur Koordinierung verschiedener Aufgaben nötig. Die konkreten Aufgaben, die ein solches Übergangsmanagement befasst, wurden in Arbeitsgruppen behandelt. Diese Bildungsübergänge finden nicht nur zwischen Schule und Ausbildung oder Ausbildung und Berufsstart statt, sondern ziehen sich vom Kindergartenalter bis zu Weiterbildungen flexibel durchs Leben und deshalb muss ein ganzheitliches System geschaffen werden, dass diese Übergänge managet. "Insgesamt hat das Fachforum gezeigt, dass der Kreis Lippe vor allem im Wechsel von Schule und Beruf ein gut aufgestelltes Übergangsmanagement hat", sagte Hans Böke.



Setzten sich für vereinfachte Bildungsübergänge ein (von links):

Klaus Dyrda (Unternehmensberatung Dyrda&Partner), Markus Rempe (Lippe Bildung eg), Dr. A. Heinrike Heil (Stiftung Standortsicherung), Christa Dyrda (Dyrda&Partner), Gefion Apel (Westfälisches Freilichtmuseum Detmold), Landrat Friedel

Heuwinkel, Hans Böke (Fachbereich Bildung, Soziales und Gesundheit des Kreises Lippe), Wilfried Lohre (Stifungsverbund

"Lernen vor Ort), Hannes Barske (Projektträger "Lernen vor Ort)