Landrat begrüßt Aufbau von
Fraunhofer-Anwendungszentrum in Lemgo - Große
Chance für den Kreis
"Ein wichtiger Schritt für unsere Region", freut sich
Landrat Heuwinkel zusammen mit der Hochschule OWL und den
Verantwortlichen des CIIT über die Entscheidung der
Fraunhofer-Gesellschaft, auf dem Lemgoer Campus ein
Fraunhofer-Anwendungszentrum aufzubauen.
Mit der Einrichtung in unserer Region setzt sich der
konsequente weg der Kooperation von Wissenschaft,
Wirtschaft und Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe
fort. "In dieser Kombination können wir unsere
Stärken vortrefflich ausbauen", ist sich Heuwinkel
sicher und weist damit auf die Bestrebungen des Kreises und
der Hochschule hin, "Modellregion für Erneuerbare
Energien und Elektromobilität im ländlichen Raum"
zu werden. "In dem Zentrum können künftig Ideen
entstehen und Innovationen auf den Weg gebracht werden, die
für unseren Bildungs- und Wirtschaftsstandort von
herausragender Bedeutung sein werden", betont der Landrat.
Das Know-how der Hochschule belege an unterschiedlichen
Stellen, dass die Entscheidung der Fraunhofer Gesellschaft
für den Standort Lemgo die richtige war. Am Beispiel
der Modellregion-Planungen zeige sich besonders die
Forschungsqualität der Hochschule. "Die
Kreiswirtschaftsförderung und die Hochschule haben
einen Antrag auf den Weg gebracht, der bei
Bundesumweltminister Norbert Roettgen auf großes
Interesse gestoßen ist", berichtet Heuwinkel.
Beantragt wurden rund 12 Millionen Euro für drei Jahre
aus dem Foerdertopf für Forschung im Bereich Energie
und Elektromobilität. "Wenn wir uns in Berlin mit
diesem Thema gut positionieren und dazu künftig die
Möglichkeiten des Fraunhofer-Anwendungs-zentrums
nutzen könnten, wäre das ein großer Gewinn
für die Region. Nur gemeinsam und unter Ausnutzung
unserer Stärken körnen wir wachsen und uns
kontinuierlich weiterentwickeln".