HermannRettungswagen

Willkommen im Kreis Lippe

Skip Navigation LinksKreis Lippe

Nach 790.000 Kilometern ist Schluss - Drei neue Rettungstransportwagen in Dienst gestellt


790.000 gefahrene Kilometer liegen hinter den drei Rettungstransportwagen (RTW), die in diesen Tagen ihre letzten Runden durch Lippe gedreht haben. Über 19 Mal haben die RTW in den vergangenen sieben Jahren theoretisch die Erde umrundet. Jetzt hat Landrat Friedel Heuwinkel drei neue Fahrzeuge in Dienst gestellt und an das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Lippe übergeben. Als dessen Vorsitzender dankte Bürgermeister Herbert Dahle dem Landrat und hob die bisherige gute Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und DRK hervor.

Mit der Übergabe sind nun alle Einsatzfahrzeuge im Besitz von Hilfsorganisationen. Der Kreis hat keine eigenen Fahrzeuge mehr und zahlt den Organisationen die Abschreibungs- und Betriebskosten. Einer der ausgemusterten RTW wird einem Krankenhaus in der Ukraine gespendet. Die beiden anderen Fahrzeuge gehen in den Besitz des ehrenamtlichen DRKs über und stehen dem Kreis somit bei Großschadenslagen weiter zur Verfügung.  

Bei den Neufahrzeugen handelt es sich um Wagen der neusten Generation mit Funkdatensystem und integrierten Navigationsgeräten. Bei einer Leistung von 190 PS wird sichergestellt, dass  die Einsatzfahrzeuge zügig an den Einsatzort gelangen. Die verbaute Luftfederung gewährleistet einen schonenden Transport der Patienten. Schleuderketten sowie ein zusätzliches Blaulicht im Kotflügel sorgen für mehr Verkehrssicherheit. Der Anschaffungswert beläuft sich auf 147.880 Euro pro Fahrzeug. Die neuen RTW werden in den Wachen Lemgo, Bad Salzuflen und Alverdissen stationiert und voraussichtlich ebenfalls sieben Jahre im Einsatz bleiben. Ganz neu sind die "Land des Hermann"-Logos auf den Fahrzeugseiten und dem -heck.

BUZ: RTW-Flotte vor dem Detmolder Kreishaus: Lippe Tourismus & Marketing-Chef Günter Weigel, DRK-Kreisverbandsvorsitzender Herbert Dahle, Dr. Torsten Dammann, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Kreis und Landrat Friedel Heuwinkel (von links) freuen sich mit weiteren Kreis- und Rettungsdienstvertretern über die neuen Fahrzeuge.