Integrationsbeauftrage tauschen sich aus

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Gemeinsame Lösungsansätze erarbeiten - Integrationsbeauftragte tauschen sich aus

 

Integrationsbeauftragte aus sieben nordrhein-westfälischen Kreisen, darunter auch Sabine Beine vom Kreis Lippe, trafen sich jetzt zu einem fachlichen Austausch in Lüdenscheid. Die zuständigen Mitarbeiter für Integration tauschen sich schon länger untereinander aus und informieren sich gegenseitig über Konzepte und Projektideen. "Es fehlte allerdings immer die Möglichkeit, ein Treffen ausschließlich auf Kreisebene zu organisieren, in dem wir uns über die anstehenden Entwicklungen kommunaler Integrationsarbeit austauschen können", berichtet Beine.

Alle Teilnehmer waren sich bei dem Treffen einig, dass die Integration direkt vor Ort in den Kommunen stattfinden müsse, die Landkreise diese Aufgabe aber wirksam unterstützten können. Konkrete Beispiele der Teilnehmer verdeutlichten die wichtige Rolle, die die Kreisverwaltung bei der Integration spielt. Dies veranschaulichte, dass die Problemlagen, vor allem aber auch die Lösungsansätze breit gefächert sind. So spielt etwa der Zuzug von Spätaussiedlern in Ostwestfalen-Lippe und im Münsterland eine größere Rolle als in der Rhein-Ruhr-Region. "Dennoch haben wir erkannt, dass die Herausforderungen in Teilbereichen sehr ähnlich sind, etwa wenn es um stabile Kontakte zu Migrantenselbstorganisationen geht oder die Gestaltung einer erfolgreichen Kooperation mit den Städten und Gemeinden", unterstreicht Sabine Beine.

Künftig wollen sich die Integrationsbeauftragten regelmäßig in gemeinsamen Treffen zu Integrationsthemen austauschen.



Tauschten sich über Konzepte und neue Ideen aus: Die Integrationsbeauftragten der teilnehmenden Kreisverwaltungen - hintere Reihe, Dritte von links: Sabine Beine vom Kreis Lippe