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40 Millionen Euro für OWL - Innovation und Nachhaltigkeit auch in Lippe vereint


"Das ist für den Wirtschafts- und Wissensstandort Ostwestfalen-Lippe ein herausragender Erfolg, der eindrucksvoll demonstriert, was die Region in den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft zu bieten hat." Mit diesen Worten reagierte Friedel Heuwinkel, Landrat des Kreises Lippe und Sprecher der OWL-Landräte, auf die Bekanntgabe, dass die Initiative "it´s OWL" zu den Gewinnern des Innovations-Wettbewerbs gehört, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMF) ins Leben gerufen hatte. Elf Initiativen aus ganz Deutschland waren in der Endrunde des sogenannten Spitzencluster-Wettbewerbs ins Rennen gegangen - fünf Projekte setzten sich am Ende durch. 40 Millionen Euro stehen somit dem Programm "it´s OWL" nun zur Entwicklung neuer Technologien zur Verfügung.

Hinter der Initiative "it´s OWL - Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe" stehen 173 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Organisationen aus der Region. Aus Lippe beteiligen sich Karl E. Brinkmann (Barntrup), Lenze SE (Extertal), Phoenix Contact GmbH & Co. KG (Blomberg) und Weidmüller AG & Co. KG (Detmold) als Kernunternehmen an der Initiative, daneben sind weitere Betriebe als Basisunternehmen eingebunden. Koordiniert wird das Programm von der OWL Marketing GmbH. "Alle beteiligten Akteure haben mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Ideen zu diesem Erfolg beigetragen. Gemeinsam sind wir als Wirtschaftsstandort sehr gut aufgestellt", beschreibt Friedel Heuwinkel die Gründe für den Erfolg.

Der Sprecher der OWL-Landräte weist jedoch besonders auf den enormen Beitrag der OWL-Marketing GmbH hin, die sich in dem Prozess als starker Koordinator und Vermittler nach außen bewährt habe. "All denjenigen, die in der Vergangenheit den Sinn der OWL Marketing in Frage gestellt haben, wird damit der Wind aus den Segeln genommen", unterstreicht Heuwinkel. Mit Blick auf die heimische Wirtschaft in Lippe lobte er die starken Verbindungen zwischen innovativen Gedanken und hoher Nachhaltigkeit, die sich in zahlreichen Projekten und Initiativen wiederfinden und dazu beitragen, dass die gesamte Region als innovativer Standort einen Namen hat. Nach den freudigen Nachrichten aus Berlin gilt es nun in die konkrete Projektarbeit einzusteigen. "Auf Grund der guten Vernetzung innerhalb Ostwestfalens bin ich überzeugt davon, dass die Mittel so eingesetzt werden, dass die gesamte Region langfristig enorm profitieren wird", gibt Heuwinkel einen Ausblick.