Nationalpark

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Gute Gespräche - Land unterstützt Nationalparküberlegungen der Region

Landrat Friedel Heuwinkel, Fachbereichsleiter Umwelt, Helmut Diekmann, der stellvertretende Landesverbandsvorsteher, Moritz Ilemann, und der allgemeine Vertreter des Verbandsvorstehers, Klaus Stein, können von ersten erfolgreichen Gesprächen mit dem Land Nordrhein-Westfalen zur Verwirklichung eines Nationalparks Teutoburger Wald/ Eggegebirge berichten. In einem Gespräch beim Landesverband Lippe signalisierte das Land, Flächen aus dem Staatswald in der Egge in die Gebietskulisse des geplanten Nationalparks einzubringen.

Auch ist das Land bereit, einen wertgleichen Ausgleich für Flächen des Landesverbandes in der Egge außerhalb Lippes bereit zu stellen. Die Vertreter von Kreis und Landesverband sind sich einig, dass diese Überlegungen aus Düsseldorf ein wesentlicher Schritt in Richtung des Nationalparks Teutoburger Wald/Eggegebirge sind und zum Konsensbildungsprozess in der Region beitragen. Darüber hinaus soll das Gutachten von Roland Berger, das ein Plus bei der regionalökonomischen Betrachtung für einen Nationalpark gebracht hat, ergänzt werden. Vertieft werden soll die Betrachtung, dass der Anteil öffentlicher Flächen im Nationalpark erhöht wird. Gleichzeitig ist vorgesehen, auch die Auswirkungen eines Nationalparks auf den Holzmarkt und die Arbeitsplatzsituation unter den neuen Rahmenbedingungen zu beleuchten.

"Es gilt nun, in weiteren Gesprächen den groben Rahmen in eine Vereinbarung zu gießen und die Ergänzungen des Roland Berger-Gutachtens auf den Weg zu bringen sowie auch mit den anderen Partnern der Region Kontakt aufzunehmen, um das immer zugesagte Einvernehmen mit den Betroffenen und Gebietskörperschaften weiter zu entwickeln", betonen Heu-winkel, Diekmann, Ilemann und Stein.