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Tiere gehören nicht unter den Tannenbaum - Kreis warnt vor unseriösen Hundehändlern

Wer sich ein Tier anschaffen möchte, sollte damit bis nach Weihnachten warten. Hunde, Katzen und andere Tiere sind als lebendige Weihnachtsüberraschung unter dem Tannenbaum nicht geeignet. Zudem nutzen unseriöse Händler die Weihnachtszeit, kranke Hunde zu verkaufen. Darauf weist das Veterinäramt des Kreises Lippe   hin.

Wer sich ein Haustier zulegt, geht eine langjährige Verpflichtung für das Tier, Pflege und Unterhalt ein. Neben der Anschaffung fallen nicht unbeträchtliche Kosten für Utensilien, Futter und den Tierarzt an. "Künftige Tierhalter sollten sich vor einem Kauf umfassend über die Bedürfnisse und Verhaltenweisen ihres Wunschtieres informieren und realistisch einschätzen, ob Lebensstil und Familiensituation einer artgerechten Tierhaltung gerecht werden", betont das Kreisveterinäramt. "Nicht selten landen ansonsten die mit besten Vorsätzen gekauften Geschenke in einem ohnehin bereits überfüllten Tierheim".

Gerade zur Weihnachtszeit werden viele Hundewelpen zu "günstigen" Preisen im Internet angeboten. Oft stammen diese Hunde aus zweifelhaften Zuchtanlagen, haben keinen gültigen Impfschutz, sind verwurmt und krank. Aus Mitleid werden die Welpen dennoch gekauft, was den Hundehandel weiter anheizt. "Interessenten sollten sich deshalb vor einem Kauf unbedingt die Hundezucht und die Haltungsbedingungen genau anschauen", rät das Veterinäramt. Seriöse Hundezüchter geben gerne Auskunft und beraten, fragen aber auch nach den häuslichen Verhältnissen des potentiellen Käufers. Unbedingt sollte auf einen Kaufvertrag geachtet werden, in dem die Adresse des Verkäufers und der Kaufpreis genannt sind.

BUZ: Kein Weihnachtsgeschenk: Wer sich einen Hund oder ein anderes Haustier anschaffen möchte, sollte sich vorher umfassend informieren.