vorstellungindustriepark

Willkommen im Kreis Lippe

Skip Navigation LinksKreis Lippe

Industriepark Lippe nimmt Formen an - Informationsveranstaltung in Horn-Bad Meinberg

Etwas Einmaliges entsteht derzeit in Horn-Bad Meinberg: Der Industriepark Lippe. Mit einer Gesamtfläche von 55 Hektar bietet er Industrietauglichkeit für Großbetriebe und großzügigen Freiraum für unternehmerische Ideen - und das auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Die Projektpartner der Stadt Horn-Bad Meinberg, des Kreises Lippe und der Lippe Tourismus & Marketing AG (LTM AG) haben jetzt rund 100 Vertreter aus Wirtschaft und Politik über den Industriepark informiert. "Wir wollen aufzeigen, welche Chancen der Industriepark bietet und welche Potentiale auf wirtschaftlicher Ebene in der nationalen und internationalen Zusammenarbeit liegen", unterstrich Landrat Friedel Heuwinkel.

Der Industriepark Lippe ist als "echtes Industriegebiet" geplant. "Unternehmer können an 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche produzieren und damit auch im Dreischichtbetrieb arbeiten, was insbesondere für Großunternehmer reizvoll ist", erklärte Jörg Lennardt, Geschäftsführer von ExperConsult, der die strategische Beratung zum Industriepark durchgeführt hat. Die Industrieflächen sind im städtischen Besitz. Dadurch lägen viele Prozesse in einer Hand und können laut Bürgermeister Eberhard Block unbürokratisch und schnell abgewickelt werden. Auch Günter Weigel, Vorstand der LTM AG, sieht hier ein Plus des Industrieparks: "Die intensive Unterstützung der Stadt- und Kreisverwaltung ist für potentielle Investoren sehr wichtig, denn wer Steine in den Weg gelegt bekommt, bevorzugt möglicherweise einen anderen Standort". Die direkte Anbindung an die Bundesstraßen 239 und 252, ein innovatives Energiemanagement und ein vergleichsweise günstiger Preis von 25 Euro pro Quadratmeter sind Erfolgsfaktoren für den Industriepark. "Die hohe Lebensqualität in Lippe, mit attraktiven Freizeitangeboten und das hervorragende Bildungsangebot in der Region, sind darüber hinaus wichtige Faktoren, die im Wettbewerb ausschlaggebend sind", betonte Landrat Friedel Heuwinkel in der Diskussion.

Als Zielgruppen sind schwerpunktmäßig die Elektrobranche, Maschinen- und Anlagebau, die Metallverarbeitung, aber auch Zulieferer und Dienstleister für die Holz- und Möbelindustrie ganz besonders angesprochen. An dieser Stelle knüpft das Projekt "LippeGlobal" der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe und der Fachhochschule des Mittelstands an. "LippeGlobal ist ein zentraler Faktor für den Erfolg des Industrieparks, denn wir können bereits bestehende Kontakte nach China nutzen, um chinesische Unternehmen in Lippe anzusiedeln", erklärte Prof. Dr. Volker Wittberg von der Fachhochschule des Mittelstands. Unterstützung bekommen die Planer des Industrieparks dabei von NRW.INVEST: "Ein tolles Projekt, das wir gerne unterstützen, denn Lippe bietet mit dem Industriepark genau die Vorraussetzungen, die auf dem internationalen Markt gefragt sind", betont Frank Weidtmann, der als Projektmanager auf die Ansiedlung chinesischer Firmen in NRW spezialisiert ist.



BUZ: Stellten das Konzept des Industrieparks Lippe vor (von links): Prof. Dr. Volker Wittberg (FHM), Landrat Friedel Heuwinkel, Frank Weidtmann, Astrid Becker (beide NRW.INVEST), Bürgermeister Eberhard Block, Uta Lewien (Projektmanagement), Günter Weigel (Vorstand LTM AG)