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Gemeinsamkeit macht stark - EU.NRW.OWL-Projektbüro des Kreises Lippe zieht erste Bilanz

 
Seit Beginn dieses Jahres engagiert sich der Kreis Lippe mit seinem EU-Projektbüro verstärkt im Bereich der regionalen Entwicklung. Ein wesentliches Ziel ist es, Fördermittel für die Region zu akquirieren und den europäischen Gedanken vor Ort mit Leben zu erfüllen. Dazu unterhält er gemeinsam mit dem Landkreistag NRW ein Verbindungsbüro in Brüssel und pflegt intensive Kontakte zu den Landesministerien in Düsseldorf. "Diese neue Form der Brücke "Brüssel-Düsseldorf-OWL" hat sich allein im laufenden Jahr in insgesamt 20 entwickelten Projekten mit einem beantragten Fördervolumen von sieben Mio. Euro niedergeschlagen", bilanzierte Landrat Friedel Heuwinkel jetzt in einem Pressegespräch.

Aktuell hat das EU-Projektbüro einen Schwerpunkt auf den für Lippe so wichtigen Tourismusbereich gelegt. "Allein für den Tourismus haben wir acht eigene Projekte mit einem Fördervolumen von 3,5 Mio. Euro über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragt", berichtet NRW-Koordinator Dr. Klaus Schafmeister vom EU-Projektbüro. Birgit Essling, die Leiterin des EU-Verbindungsbüros in Brüssel hat an der Konsultation der EU-Kommission zur Kultur- und Kreativwirtschaft teilgenommen und zeichnet für einen Förderantrag zur Unterstützung ehrenamtlichen Engagements verantwortlich. "Von diesem Engagement unseres Projektbüros profitiert nicht nur der Kreis Lippe, sondern die ganze Region Ostwestfalen-Lippe", zeigt sich Birgit Essling überzeugt.

Die regionale Arbeitsmarktpolitik wird über den Europäischen Sozialfond (ESF) entscheidend mitgeprägt. Als "lippischer Anker" der Regionalagentur OWL setzt das Projektbüro regional die Arbeitspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen um. "Die Förderung der Beschäftigtenfähigkeit und Jugendlichen die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu ermöglichen, steht dabei ganz oben auf der Agenda", erläutert Thomas Wolf-Hegerbekermeier, Leiter der Wirtschaftsförderung beim Kreis Lippe.

Ebenfalls als wichtiges Thema des EU-Projektbüros haben sich die Transferaktivitäten mit der Hochschule OWL herausgestellt.

"Gemeinsam mit der Hochschule betreuen wir sechs dort entwickelte EFRE-Projekte und planen neue Formen des Innovationsmanagements in Lippe", so Dr. Klaus Schafmeister, der zugleich die Funktion des Transferbeauftragten der Hochschule wahrnimmt. Derzeit werden sechs Hochschulprojekte mit einem Fördervolumen von 1,4 Mio. Euro betreut. Das Themenspektrum reicht von Existenz- über Innovationsförderung bis hin zu Themen wie Umwelt- und Energieeffizienz.

"Die ersten Arbeitsergebnisse zeigen uns, dass wir mit entsprechendem Know-How die richtigen Ideen für Lippe und OWL entwickeln können", resümierte Heuwinkel. "Diesen Weg wollen wir konsequent weiter gehen", so der Landrat. Konkret hat das EU-Projektbüro schon jetzt Förderanträge für die Kunststoffwirtschaft, für Kulturthemen, Elektromobilität und Stadtentwicklung fest im Blick.

Weitere Infos zum EU-Projektbüro des Kreises Lippe gibt´s im Netz unter www.kreis-lippe.de/wirtschaft/eu-projektbuero.

BUZ: Ziehen Bilanz nach 6 Monaten Lippe in Europa: Dr. Klaus Schafmeister, Landrat Friedel Heuwinkel, LTM-Vorstand Günter Weigel, Thomas Wolf-Hegerbekermeier und Birgit Essling.