Gelebte Synergien - Kreis, Hochschule und LTM kooperieren
im neuen EU-Projektbüro
Synergien zahlen sich aus. Das gilt auch für die
Entwicklung von Fördermittelprojekten in Lippe. Durch
die gemeinsame Anstrengung des Kreises Lippe, der
Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Lippe Tourismus &
Marketing AG ist es gelungen, nicht nur insgesamt acht
Projektanträge mit einem Antragsvolumen von knapp 3,6
Millionen Euro im Wettbewerb "Erlebnis.NRW" der
Europäischen Union und des Landes NRW zu entwickeln
und zu platzieren. Auch in der Hochschule OWL liegen aus
den vergangenen Wettbewerben Ernährung.NRW,
Gründung.NRW und Regio-Cluster.NRW mittlerweile drei
bewilligte Projekte mit einem Volumen von 720.000 Euro auf
dem Tisch, die es nun umzusetzen gilt.
"Damit trägt unsere strategische Allianz bereits die
ersten Früchte", freut sich Hochschulpräsident
Prof. Tilmann Fischer, der diese Entwicklung mit
angestoßen hatte. "Mit unserer Besetzung strategisch
wichtiger Positionen in Brüssel und Düsseldorf
durch Birgit Essling und Dr. Klaus Schafmeister profitiert
so die gesamte Region OWL", unterstreicht Landrat Friedel
Heuwinkel die Bedeutung dieser Ergebnisse. Gemäß
dem europäischen Motto "In Vielfalt geeint - starke
Kommunen gemeinsam für ein starkes Europa", wollen die
Partner aus Verwaltung und Hochschule in dem neuen
lippische "Kompetenzteam Europa" die wichtige Erkenntnis
aus dem erfolgreichen Varusjahr 2009 fortsetzen:
Konsequenter Ausbau von Kooperationen und funktionierenden
Netzwerken.
So ist die Strategie für die Jahre 2010 bis 2014 klar
definiert. "Es geht um Profil bildende Elemente, die die
Region Ostwestfalen-Lippe nachhaltig unterstützen,
weiterentwickeln und stärken", so Heuwinkel.
Insbesondere der ländliche Raum profitiert von dieser
Zusammenarbeit, wie zum Beispiel die Einwerbung der
EU-Ziel2-Mitteln belegt. Diesen Weg wollen die Hochschule
und der Kreis Lippe gemeinsam fortsetzen. Den ersten
Schritt haben beide Partner mit der Kooperation zur
gemeinsamen Beratung von Interessenten aus Hochschule und
Wirtschaft getan, damit Gelder aus dem Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geschöpft
werden können.
Weitere Informationen zur Entwicklung von
Fördermittelprojekten gibt es bei der Hochschule OWL
und dem neuen EU Projektbüro des Kreises Lippe, per
Mail: transfer@hs-owl.de
oder b.essling@kreis-lippe.de
.
BUZ: Vertragsunterzeichnung mit (von links) Landrat
Friedel Heuwinkel, Präsident Prof. Tilmann Fischer und
Prof.'in Dr. Uta Pottgiesser, Vizepräsidentin der
Hochschule OWL für Forschung und Transfer.