Lippischer Optionsantrag auf Platz 1 - Land NRW
schlägt Kreis Lippe als kommunalen Träger vor
Die Chancen stehen gut: Der Kreis Lippe könnte schon
ab Januar Langzeitarbeitslose in Eigenregie betreuen. Das
Arbeitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat jetzt
mitgeteilt, dass der Kreis Lippe auf der Liste der Bewerber
um die Zulassung als Optionskommune den ersten Platz belegt
hat. "Das ist ein großer Erfolg für den Kreis
Lippe. Zwar hatten wir uns ausgerechnet, einen der vorderen
Plätze zu belegen. Dass wir jetzt den besten Antrag in
Nordrhein-Westfalen eingereicht haben, freut mich ganz
besonders", sagt Landrat Friedel Heuwinkel.
Die endgültige Entscheidung darüber, welche acht
Kreise und kreisfreien Städte als Optionskommune
zugelassen werden, fällt das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales in den kommenden Wochen. Es
ist allerdings davon auszugehen, dass das Ministerium der
Vorprüfung und Empfehlung des Landesministeriums
folgen wird. Insgesamt hatten sich aus ganz NRW 15 Kommunen
dafür beworben, die Grundsicherung für
Arbeitssuchende in Eigenverantwortung zu übernehmen.
"Mit diesem Modell können wir direkt vor Ort im Sinne
unserer Kunden entscheiden und auf regionale Gegebenheiten
eingehen", erklärt Andrea Berger,
Geschäftsführerin der Lippe pro Arbeit. Im
Wesentlichen kann die Lippe pro Arbeit als Optionskommune
eigenständig entscheiden, wie die Bundesmittel
eingesetzt werden, die ihr für die Betreuung von
Hartz-IV-Empfängern zur Verfügung gestellt
werden. "Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv
mit dem Thema beschäftigt und sind bestens auf die
neue Situation vorbereitet", unterstreicht Heuwinkel.
Der Optionsantrag des Kreises Lippe kann im Internet
eingesehen werden unter www.kreis-lippe.de.
BUZ: Der beste Optionsantrag in NRW: Landrat Friedel
Heuwinkel, Andrea Berger und Fachbereichsleiter Bildung,
Soziales und Gesundheit, Hans Böke, freuen sich
über das tolle Ergebnis.