Kreis Lippe
-
ServiceThemen
-
Aktuelle Pressemitteilungen
Sedimententnahme am SchiederSee hat begonnen
Es tut sich was am SchiederSee. Um die geplante Umflut
vorzubereiten, führt die Erholungszentrum Schieder
GmbH zusammen mit dem Kreis Lippe zurzeit erneut eine
Sedimententnahme durch. Die Ablagerungen müssen
entfernt werden, da das erste Drittel des Stausees von
Sedimenten und Nährstoffen befreit werden soll.. Das
Wirtschaftsministerium fördert die Maßnahme mit
insgesamt 60 Prozent der förderfähigen Kosten aus
dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des
Landes Nordrhein-Westfalen. Ausführende Firma ist
Redeker Tiefbau GmbH & Co. KG, Erwitte.
Die erneute Sedimententnahme wird notwendig, um nach einer
Abtrennung des Stausees von der Emmer eine möglichst
geringe Nährstoffrücklösung durch die im See
vorhandenen Sedimenten zu gewährleisten. "Die Umflut
und die Entschlammung des Sees sind unabdingbare
Voraussetzungen, um die Qualität des Wassers auf
lange Sicht zu erhalten und zu verbessern", betont Landrat
Friedel Heuwinkel. "Außerdem unterbinden wir so eine
Massenentwicklungen von Wasserpflanzen". Die aktuelle
Maßnahme ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg
zur geplanten Umflut. Zurzeit wird ein Bodenzwischenlager
auf einer Ackerfläche in unmittelbarer Nähe der
vorhandenen Sedimentationsbecken am SchiederSee errichtet.
In dieses Zwischenlager werden dann rund 140.000 Kubikmeter
Sediment aus den vorhandenen Sedimentationsbecken
umgelagert. Im Anschluss werden mit einem Saugbagger rund
180.000 Kubikmeter Sediment aus dem SchiederSee entnommen
und in den geräumten Sedimentationsbecken abgelagert.
"Die Umflut hat jetzt oberste Priorität. Die
Umsetzung wird daher ohne Unterbrechungen auch
über die Sommerphasen hinweg erfolgen", berichtet
Helmut Diekmann, Fachbereichsleiter Umwelt beim Kreis
Lippe. "Möglichen Störungen durch den
Baustellenbetrieb stehen insgesamt klare Vorteile durch
effizientere Bauabläufe und kürzere Bauzeiten
gegenüber". Geplanter Abschluss der Maßnahme ist
im Juli.