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Kreistagsfraktionen und Verwaltung sprechen sich für Erhalt von Senioreneinrichtungen aus - Arbeitsplätze nicht in Gefahr

Die strategische Weiterentwicklung der kreiseigenen Senioren­einrichtungen ist eine wesentliche Aufgabe der Zukunft. Das bekräftigten in der letzten Sitzung vor der Sommerpause auch alle Fraktionen im Kreistag. Jetzt trafen sich Vertreter der Parteien zu einem politischen Workshop im Kreishaus, um über eine mögliche Neuausrichtung und die Sicherung der Häuser in Blomberg, Detmold, Lemgo und Oesterholz zu sprechen.

Mit der eigenständigen Betriebsführung von Seniorenein­richtungen nimmt der Kreis Lippe eine Sonderstellung im Gesundheitswesen ein. Auch künftig möchte der Kreis kommunaler Träger der Häuser bleiben. Voraussetzung dafür ist jedoch eine durchgehend gesicherte wirtschaftliche Betriebsführung. Dazu zählt auch, Arbeitsplätze dauerhaft zu erhalten und mittelfristig sogar auszubauen. "Gemeinsam mit allen Verantwortlichen, dem Personalrat und der Gleichstellungsbeuaftragten des Kreises haben wir konstruktiv diskutiert und unterschiedliche Szenarien beleuchtet", berichtet Landrat Friedel Heuwinkel. Auf der Agenda stand auch ein Umbau- und Sanier­ungskonzept der Einrichtungen, das den Bedürfnissen einer immer älter werdenden Generation angepasst ist. "Darin eingeschlossen sind z.B. unterschiedliche Wohnformen", so Heuwinkel. Angesichts der befürwortenden Einstellung der Anwesenden, hofft der Landrat nun auf ebenso ergebnis­orientierte Gespräche in den kommenden Fachaus­schüssen. Bereits am kommenden Montag beschäftigt sich der Wirt­schaftsausschuss erneut mit dem Thema. Eine endgültige Entscheidung über die Neuausrichtung der Seniorenein­richt­ungen soll dann im Kreistag am 4. Oktober getroffen werden.