Presseinfo Wilbaenaufbau2011

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Wilbasen geht in die 581. Runde - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren



In zwei Wochen ist es wieder soweit: Vor den Toren Blombergs eröffnet Landrat Friedel Heuwinkel am Freitag, 9. September, den 581. Wilbaser Markt. Doch bevor sich die ersten Karussells auf der größten Stoppelfeldkirmes OWLs drehen, liegt noch viel Arbeit vor den Organisatoren.

200.000 Besucher erwartet Marktleiter Erhard Neumann auch in diesem Jahr. "Eine gute Vorberitung ist deshalb das A und O", betont der Kreismitarbeiter. Die Wiesen auf dem Gelände sind bereits abgemäht, sodass die rund 350 Schausteller und Händler ab kommender Woche ihre Zelte an der B1 aufschlagen können. Wasser und Strom dürfen da natürlich nicht fehlen. Mitten in den Vorbereitungen steckt deshalb auch "Piepe". Gemeinsam mit seinen Kollegen der Stöckner Elektroanlagen GmbH aus Hagen verlegt Kai Piepenstock in diesen Tagen rund 15 Kilometer Stromkabel auf dem 48.000 Quadratmeter großen Wilbasen-Gelände. Der Blomberger Jahrmarkt ist nur eine von 250 Stationen, die der Elektro-Experte im Jahr mit dem nötigen Equipment versorgt. Wilbasen kennt er wie seine Westentasche. Jeder Griff sitzt und so stehen am Ende 80 Stromkästen dort, wo sie stehen sollen, rund 120 Stromkabel sind einsatzbereit. Ein Wilbasenwochen­ende schlägt mit etwa 150.000 verbrauchten Kilowattstunden zu Buche. Das entspricht dem Stromverbrauch einer dreiköpfigen Familie über 40 Jahre. "In den vergangenen Jahren sind diese Zahlen aber schon deutlich zurückgegangen", weiß Kai Piepenstock. "Viele Fahrgeschäfte haben auf LED-Technik umgestellt, das verringert den Verbrauch schon merkbar". Die Vorbereitungen laufen auch an anderer Stelle auf Hochtouren: Das Kanal-Service-Unternehmen Weise und Sohn aus Marienmünster ist mit einem großen Tankwagen angerückt. Auf einer Länge von 1,5 Kilometern werden die Kanäle auf dem Kirmesgelände durchgespült. Wenn das erledigt ist, geht die Arbeit für den Marktmeister weiter. Erhard Neumann zeichnet die Standorte der Karussells und Laufgeschäfte, der Marktstände und Getränkebuden, der Partyzelte und Imbissbuden auf dem Gelände ein. Auch die Tore am Ein- und Ausgang müssen noch aufgebaut, Werbeschilder angebracht werden. Rechtzeitig fertig werden alle fleißigen helfer auch dieses Jahr und dann kann es wieder heißen "Willkommen auf dem Wilbaser Markt".

Informationen zu den Fahrgeschäften und den Busfahrplänen gibt es im Internet unter www.lippe.de/wm/

 

BUZ: Die letzten Handgriffe: Kai Piepenstock (links) und sein Kollege Günter Hommel sorgen dafür, dass am Wilbasenwochenende die Karussels ihre Runden drehen können.