Wilbasen geht in die 581. Runde - Vorbereitungen laufen
auf Hochtouren
In zwei Wochen ist es wieder soweit: Vor den Toren
Blombergs eröffnet Landrat Friedel Heuwinkel am
Freitag, 9. September, den 581. Wilbaser Markt. Doch bevor
sich die ersten Karussells auf der größten
Stoppelfeldkirmes OWLs drehen, liegt noch viel Arbeit vor
den Organisatoren.
200.000 Besucher erwartet Marktleiter Erhard Neumann auch
in diesem Jahr. "Eine gute Vorberitung ist deshalb das A
und O", betont der Kreismitarbeiter. Die Wiesen auf dem
Gelände sind bereits abgemäht, sodass die rund
350 Schausteller und Händler ab kommender Woche ihre
Zelte an der B1 aufschlagen können. Wasser und Strom
dürfen da natürlich nicht fehlen. Mitten in den
Vorbereitungen steckt deshalb auch "Piepe". Gemeinsam mit
seinen Kollegen der Stöckner Elektroanlagen GmbH aus
Hagen verlegt Kai Piepenstock in diesen Tagen rund 15
Kilometer Stromkabel auf dem 48.000 Quadratmeter
großen Wilbasen-Gelände. Der Blomberger
Jahrmarkt ist nur eine von 250 Stationen, die der
Elektro-Experte im Jahr mit dem nötigen Equipment
versorgt. Wilbasen kennt er wie seine Westentasche. Jeder
Griff sitzt und so stehen am Ende 80 Stromkästen dort,
wo sie stehen sollen, rund 120 Stromkabel sind
einsatzbereit. Ein Wilbasenwochenende schlägt mit
etwa 150.000 verbrauchten Kilowattstunden zu Buche. Das
entspricht dem Stromverbrauch einer dreiköpfigen
Familie über 40 Jahre. "In den vergangenen Jahren sind
diese Zahlen aber schon deutlich zurückgegangen",
weiß Kai Piepenstock. "Viele Fahrgeschäfte haben
auf LED-Technik umgestellt, das verringert den Verbrauch
schon merkbar". Die Vorbereitungen laufen auch an anderer
Stelle auf Hochtouren: Das Kanal-Service-Unternehmen Weise
und Sohn aus Marienmünster ist mit einem großen
Tankwagen angerückt. Auf einer Länge von 1,5
Kilometern werden die Kanäle auf dem
Kirmesgelände durchgespült. Wenn das erledigt
ist, geht die Arbeit für den Marktmeister weiter.
Erhard Neumann zeichnet die Standorte der Karussells und
Laufgeschäfte, der Marktstände und
Getränkebuden, der Partyzelte und Imbissbuden auf dem
Gelände ein. Auch die Tore am Ein- und Ausgang
müssen noch aufgebaut, Werbeschilder angebracht
werden. Rechtzeitig fertig werden alle fleißigen
helfer auch dieses Jahr und dann kann es wieder
heißen "Willkommen auf dem Wilbaser Markt".
Informationen zu den Fahrgeschäften und den
Busfahrplänen gibt es im Internet unter www.lippe.de/wm/
BUZ: Die letzten Handgriffe: Kai Piepenstock (links) und
sein Kollege Günter Hommel sorgen dafür, dass am
Wilbasenwochenende die Karussels ihre Runden drehen
können.