Projekt MIMI erfolgreich abgeschlossen

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Gegen häusliche Gewalt - Projekt MIMI erfolgreich abgeschlossen

Häusliche Gewalt gehört in einigen Familien noch immer zum Alltag. "Viele Frauen, insbesondere Migrantinnen, wissen nicht, an wen sie sich im Falle von häuslicher Gewalt wenden können, wo sie Zuflucht finden oder wie ihre Rechte aussehen", schildert Regina Pramann, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Lippe, die Problematik. Um gerade diese Frauen besser ansprechen zu können, hat das Kooperationsgremium "Für Lippe gegen häusliche Gewalt" bereits zum zweiten Mal das Projekt "Migrantinnen informieren Migrantinnen", kurz MIMI, gestartet.
   

Ein Jahr lang haben die Mitglieder des Gremiums, wie etwa Juristinnen oder Behördenmitarbeiterinnen, über Themen aus ihrem Fachgebiet referiert. In insgesamt neun Veranstaltungen konnten sich die Teilnehmerinnen über Hilfsangebote, zum Beispiel von Polizei oder Jugendamt, aber auch über ausländerrechtliche Aspekte und das Gewaltschutzgesetz informieren.

Durch die neu erlangten Informationen vom Projekt MIMI und ihre persönliche Erfahrungen, können die Teilnehmerinnen als "Brückenfrauen fungieren und in ihrem persönlichen Umfeld und Bekanntenkreis über das Thema häusliche Gewalt informieren", so Stefanie Nowak-Thormählen vom AWO Frauenhaus. Als nun kompetente Ansprechpartnerinnen können sie Betroffene über deren Rechte aufklären oder ihnen aktiv Hilfestellung geben, sei es zum Beispiel, um den Kontakt zum Frauenhaus oder zur Polizei herzustellen.

"Wir hoffen, dass wir durch MIMI noch mehr Frauen, insbesondere aber Migrantinnen, zu einer gewaltfreien Zukunft verhelfen können", resümiert Marie Welpmann von der Frauenberatungsstelle Alraune das einjährige Projekt.   


BUZ: Die Teilnehmerinnen und Mitarbeiter des Projektes MIMI freuen sich über  die erfolgreiche Zusammenarbeit