Kreis Lippe
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Klimaschutz
Projekt:
Klimaschutz
Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren die Diskussion so
beherrscht wie der Klimawandel und der Klimaschutz. Eng
verknüpft damit ist die Bereitstellung von Strom,
Wärme und Kälte für den häuslichen,
gewerblichen und industriellen Bereich. Dies trifft auf die
globale und lokale Ebene gleichermaßen zu.
Schon 1996 hat der Kreis Lippe mit einem Windatlas eine
klare Handlungsanleitung für die Ausweisung von
Vorrangflächen gegeben. Mit dem zwischenzeitlich
herausgegebenen Energieatlas wird ein umfassender
Überblick über die Energiebereitstellung in Lippe
gegeben.
Dem Kreis Lippe kommt in diesem Bereich eine gestaltende
Rolle im unmittelbaren Einflussbereich zu. Neben den
eigenen, gestaltenden Möglichkeiten z. B. im
Gebäudebestand oder Fuhrpark, ist der Kreis Lippe
Impulsgeber, Moderator, Koordinator und im eigenen
Wirkungskreis auch Handelnder mit Vorbildfunktion. Der Tag
der erneuerbaren Energien in der Lipperlandhalle mit dem
Energieforum ist mittlerweile eine etablierte
Veranstaltung. Das Energieminderungskonzept von 1999/2000
und der damit verbundene aktuelle Beschluss zum
Passivhausstandard geben einen zukunftsfähigen
Handlungsrahmen. In der Zukunft werden nicht die einzelnen
spektakulären Maßnahmen im Vordergrund stehen,
sondern jede kleinere Einzelmaßnahme wird ihren
Beitrag zum Klimaschutz leisten müssen.
Die lokale und globale Handlungsmaxime heißt:
Energieeinsparung, effiziente Energieumwandlung und
Nutzung sowie Einsatz erneuerbarer Energien
Diese Handlungsmaxime wird positive Auswirkungen im
ökonomischen, ökologischen und sozialen Bereich
haben. Auf lippischer Ebene gibt es hier schon eine enge
Zusammenarbeit mit den Stadtwerken.
Die im Jahre 2008 zum zweiten Mal angebotene
Unterrichtseinheit "Energie erleben - Energie verstehen" in
der 4. Jahrgangsstufe aller lippischen Grundschulen hat
eine außerordentlich gute Resonanz gefunden. Mehr als
3.000 Schülerinnen und Schüler konnten über
dies wichtige Thema informiert werden. In der Zukunft wird
es darauf ankommen, den vorhandenen naturwissenschaftlichen
Erkenntnissen klare Maßnahmen folgen zu lassen.