Erfolgreich auf Holz geklopft: 4. Leichtbau-Symposium im Detmolder Kreishaus

Der Holzweg war in diesem Fall kein Irrtum, sondern wurde mit zielstrebigem Blick nach vorne genau unter die Lupe genommen: Das 4. Leichtbau-Symposium am vergangenen Donnerstag im Kreishaus hat den insgesamt 170 Teilnehmern aus ganz Deutschland zahlreiche neue Möglichkeiten, Entwicklungen und Designs aus der Leichtbauindustrie vorgestellt und bot im Anschluss an die Vorträge viel Gelegenheit für einen regen und informativen Austausch. „Eine durch Schnelllebigkeit und Flexibilität geprägte Zeit erfordert den Mut, neue Ideen zu entwickeln und zu verfolgen. Genau das zeichnet die moderne Leichtbauindustrie aus, und genau das ist auch zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen Identität Lippes. Deshalb freuen wir uns, in diesem Jahr Gäste aus ganz Deutschland zum Symposium hier im Kreishaus zu empfangen“, erklärte Jörg Düning-Gast, zuständiger Verwaltungsvorstand für die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe.

 

Die Facetten des Leichtbaus - Robust, leicht und anwenderfreundlich

Mit fundierten Vorträgen über die Verarbeitung und Anwendung verschiedener Materialien sowie über das breite Spektrum an Leichtbauprodukten boten die Referenten aus namhaften und weltweit vertretenen Unternehmen vielseitige Einblicke in ihre Arbeit. Auch die Hochschule Ostwestfalen Lippe trug maßgeblichen Anteil am Gelingen der Veranstaltung. Nicht zuletzt mit ihrer eigenen Abteilung für Holztechnik ist sie in Sachen innovative Forschung stets auf dem neuesten Stand und präsentierte auch ihrerseits wertvolle Ergebnisse. „Ostwestfalen-Lippe ist das Herz der deutschen Möbelindustrie. Mit unserem Studiengang Holztechnik sind wir am Puls der Zeit, um die potenziellen Fach- und Führungskräfte der Möbelindustrie von morgen auszubilden. Bei diesem Symposium identifizieren Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam die Zukunftsthemen der Branche, und nicht nur das: Sie arbeiten gemeinsam an Lösungen für die Zukunft“, resümierte Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Kein Wunder also, dass Begriffe wie „Ressourceneffizienz“ und „Convenience“ im Mittelpunkt der Diskussionen standen und auch Fragen nach dem Komfort eines Produktes und einzelnen Verbindungsmöglichkeiten erörtert wurden.

4. Leichtbausymposium im Detmolder Kreishaus

Präsentieren die facettenreichen und innovativen Möglichkeiten des Leichtbaus, die auch beim Symposium im Vordergrund standen: Kreiswirtschaftsförderer Uwe Gotzeina, Jörg Düning-Gast, Verwaltungsvorstand beim Kreis Lippe, Peter Kettler, Geschäftsführender Vorstand der Interessengemeinschaft Leichtbau (igeL e.V.), Martina Dekomien, Geschäftsführerin der Detmolder Firma Detailhochdrei, Prof. Martin Stosch von der Hochschule OWL und Oliver Hunger, Erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft Leichtbau (von links).

 

Starke Netzwerke für Wirtschaft und Innovation

Darüber hinaus bot das Symposium auch die Möglichkeit zum Netzwerken, die intensiv wahrgenommen wurde. „Denn ein starkes Netzwerk ist die Voraussetzung für den Fortschritt einer ganzen Region: Von einem intensiven Austausch profitiert Lippe nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern auch in Hinblick auf Forschung, Technik und Innovation“, weiß Kreiswirtschaftsförderer Uwe Gotzeina. Mit diesem Wissen nahmen von den 170 Teilnehmern rund 100 Personen auch an der anschließenden Abendveranstaltung teil, die den ersten Teil des Symposiums mit fachlichen Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre im Detmolder Brauhaus ausklingen ließ.