Herkunftssprachlicher Unterricht

Die öffentlichen Schulen stehen allen Kindern und Jugendlichen, die für die Dauer oder vorübergehend im Land NRW wohnen, in gleicher Weise offen. Für ausländische Kinder steht zunächst das Erlernen der deutschen Sprache an erster Stelle vor jeder anderen notwendigen oder wünschenswerten Zielsetzung des Unterrichts. Gemeinsamer Unterricht deutscher und ausländischer Kinder hat Vorrang vor jeder getrennten Form. Klassen mit deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern leisten eine besondere Aufgabe für die soziale Integration. Für die Persönlichkeitsentwicklung der ausländischen Kinder und Jugendlichen sind die Muttersprache und die nationale Kultur von besonderer Bedeutung. Darum werden Muttersprache und Landeskunde in Ergänzung zum regulären Unterricht angeboten.

Herkunftssprachlicher Unterricht wird vom Schulamt für den Kreis Lippe angeboten, insbesondere für griechische, spanische, italienische und türkische, russische und arabische SchülerInnen. Er ergänzt mit in der Regel fünf Wochenstunden den Unterricht in Regelklassen und Vorbereitungsklassen der Primarstufe sowie der Sekundarstufe I.