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KFZ-Wiederzulassung auf denselben Halter

Leistungsbeschreibung

 

Ein außer Betrieb gesetztes Fahrzeug (z. B. Motorrad über den Winter), das zuvor bereits ein lippisches Kennzeichen hatte, soll ohne Wechsel des Fahrzeughalters wieder in Betrieb genommen werden.

Wenn bei der Außerbetriebsetzung des Fahrzeugs beantragt wurde, das bisherige Kennzeichen für die Wiederzulassung freizuhalten, steht es für ein Jahr zur Verfügung. Ist das nicht der Fall muss ein neues Kennzeichen zugeteilt werden.

Wissenswertes:

  • Natürliche Personen müssen mit Hauptwohnsitz in Lippe gemeldet sein.
  • Juristische Personen, Handelsunternehmen oder deren Niederlassungen und Behörden müssen ihren Sitz in Lippe haben.
  • Solange Antragsteller Kraftfahrzeugsteuer oder Verwaltungsgebühren aus zulassungsrechtlichen Gründen schulden, darf auf sie keine Fahrzeug zugelassen werden.

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Gebühren

Eine Übersicht über die Höhe der Gebühren erhalten Sie hier.

 

Zahlungsart

Bar, EC-Cash mit PIN

 

Benötigte Unterlagen

 

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • bei zulassungsfreien aber kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen: Betriebserlaubnis und Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Bericht über die aktuelle Hauptuntersuchung ("TÜV")
  • eventuell vorhandene Kennzeichen
  • Nachweis der Halterdaten, wie
  • gültiger amtlicher Lichtbildausweis (Original) bei natürlichen Personen
  • vollständiger Handels- oder Vereinsregisterauszug bei juristischen Personen 
  •     Eine detaillierte Übersicht dazu finden Sie hier.
  • eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB)
  • SEPA- Lastschriftmandat für die Erhebung der Kfz-Steuer
  • eine Vertretungsvollmacht (mit Einverständniserklärung für die Steuer- und Gebührenrückstandsprüfung) und einen Lichtbildausweis des Bevollmächtigten, wenn der Fahrzeughalter nicht persönlich erscheint
  • bei Zulassung auf Minderjährige /schwerbehinderte Minderjährige besondere Einwilligung der gesetzlichen Vertreter  (siehe unten)

  •  

     

     

     

    Besonderheiten

    Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen zu einer Prüfstelle für die Durchführung einer Hauptuntersuchung oder zur Zulassungsstelle sind unter folgenden Voraussetzungen erlaubt:

    • bei der Außerbetriebsetzung wurde beantragt, das bisherige Kennzeichen für die Wiederzulassung freizuhalten
    • die Fahrt ist von der Kfz-Haftpflichtversicherung erfasst

    In allen anderen Fällen sind Kurzzeitkennzeichen erforderlicht (Einzelheiten hierzu finden Sie unter "Weitere Informationen").

    Verfahren bei Steuer- und Gebührenrückständen

    Vor einer Zulassung wird geprüft, ob ein Antragsteller Kraftfahrzeugsteuer oder Gebühren aus  zulassungsrechtlichen Vorgängen schuldet.
    Werden Rückstände festgestellt, muss die Zulassung verweigert werden. Ausnahmen sind nicht zugelassen.
    Wird die Zulassung durch einen Beauftragten vorgenommen, muss sich der Antragsteller damit einverstanden  erklären, dass dem Bevollmächtigen eventuelle Zahlungsrückstände bekannt gegeben werden dürfen. Ohne  diese Einverständniserklärung ist eine Zulassung durch einen Bevollmächtigten ausgeschlossen.

    Zulassung auf Minderjährige/schwerbehinderte Minderjährige

    Eine Fahrzeugzulassung auf eine minderjährige Person ist nur möglich, wenn beide Sorgeberechtigten der Zulassung schriftlich zustimmen und sich schriftlich bereit erklären, die Kosten für das Fahrzeug zu übernehmen. Die Sorgeberechtigten dürfen deshalb keine zulassungsrelevanten Steuer- oder Gebührenrückstände haben. Neben dem Ausweis des Minderjährigen sind auch die Personalausweise der Sorgeberechtigten vorzulegen. Soll die Zulassung durch eine bevollmächtigte Person vorgenommen werden, ist zusätzlich eine Vollmacht erforderlich, die von beiden Sorgeberechtigten unterschrieben sein muss. Ist nur eine Person sorgeberechtigt, muss das ebenfalls nachgewiesen werden.

    Rechtliche Grundlagen / Informationen

    Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)