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Indirekteinleitung, Genehmigung

Leistungsbeschreibung

Abwasser bestimmter Herkunft darf nur mit einer Genehmigung nach § 58 Wasserhaushaltsgesetz in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden. Teilweise ist eine Abwasserbehandlung vor der Einleitung in die Schmutzwasserkanalisation notwendig. Der Bau und Betrieb einer solchen Abwasserbehandlung bedarf einer Genehmigung nach § 60 des Wasserhaushaltsgesetzes. Zuständig für die Erteilung der oben genannten Genehmigungen ist der Kreis Lippe als untere Wasserbehörde.
Im Genehmigungsverfahren wird seitens der Wasserbehörde geprüft ob die gesetzlichen Anforderungen nach dem Stand der Technik an die Indirekteinleitung erfüllt werden.
Die erforderliche Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Abwasserbehandlungsanlage wird nach Vorlage und Prüfung der Antragsunterlagen gleichzeitig mit der Genehmigung zur Indirekteinleitung des Abwassers erteilt.

Gebühren

Die Gebühren zur Genehmigung der Indirekteinleitung ist abhängig von der jährlich eingeleiteten Abwassermenge und beträgt mindestens 250,00 €.

Für die Genehmigung der Abwasserbehandlungsanlage werden weitere Gebühren in Abhängigkeit der Baukosten erhoben.

Zahlungsart

Überweisung

Benötigte Unterlagen

Die Art und der Umfang der Antragsunterlagen ist abhängig von Abwasserherkunft und –menge. Vor einer Antragsstellung sollten Sie daher in jedem Fall ein Beratungsgespräch mit dem zuständigen Ansprechpartner beim Kreis Lippe führen. Antragsformulare finden sie unter unten angegebener Verknüpfung

Durchschnittliche Bearbeitungszeit / Fristen / weiterer Ablauf

Je nach Herkunftsbereich zwischen 4 Wochen und 12 Wochen

Rechtliche Grundlagen / Informationen

§§ 58 und 60 Wasserhaushaltsgesetz, Abwasserverordnung

Links zu weitergehenden (Fach-)informationen / Formularen / Broschüren