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Schwerbehindertenausweis

Leistungsbeschreibung

Liegt bei Ihnen eine Behinderung vor, so können Sie diese amtlich feststellen lassen.

Menschen sind behindert, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen am gesellschaftlichen Leben dauerhaft nur beeinträchtigt teilhaben können. Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 haben Sie Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis.

Mit dem Schwerbehindertenausweis können unter anderem folgende Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen:

  • Steuervergünstigungen
  • Kündigungsschutz für Arbeitnehmer
  • Zusatzurlaub für Arbeitnehmer
  • Sitzplatz in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • evtl. vergünstigter Eintritt bei Veranstaltungen



Weitere Nachteilsausgleiche können Sie erhalten, wenn aufgrund Ihrer Behinderung folgende Merkzeichen festgestellt werden können:

  • G erhebliche Gehbehinderung (berechtigt zur unentgeltlichen Beförderung mit Kostenbeteilung oder Kraftzeugsteuerermäßigung)
  • aG außergewöhnliche Gehbehinderung (berechtigt zur unentgeltlichen Beförderung mit Kostenbeteilung und Kraftfahrzeugsteuerbefreiung sowie Parkerleichterungen)
  • B Berechtigung zur unentgeltlichen Mitnahme einer Begleitperson
  • RF Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht
  • H Hilflosigkeit (berechtigt zur unentgeltlichen Beförderung ohne Kostenbeteilung und Kraftfahrzeugsteuerbefreiung)
  • Bl Blindheit (berechtigt zur unentgeltlichen Beförderung ohne Kostenbeteilung und Kraftfahrzeugsteuerbefreiung sowie Parkerleichterungen)
  • Gl Gehörlosigkeit (berechtigt zur unentgeltlichen Beförderung mit Kostenbeteilung)


Hinweis:
Antragsformulare und weitere Informationen erhalten Sie beim Bürgerservice oder bei den Sachbearbeitern im Fachgebiet Soziales. Hier und in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden können Sie Ihren Schwerbehindertenausweis auch verlängern lassen.

 

Gebühren

gebührenfrei

Benötigte Unterlagen

  • Schwerbehinderten-Antragsvordruck sorgfältig ausfüllen (Maschinen- oder Blockschrift)
  • Lichtbild (nicht zwingend erforderlich);
  • Unterlagen über ihren Gesundheitszustand nicht älter als 2 Jahre, mit Antrag einreichen
    (z.B. Befundberichte, ärztliche Gutachten, Kurschlussgutachten, Pflegegutachten, EKG-, Labor und Röntgenbefunde- keine Röntgenbilder)

Besonderheiten

  • bei minderjährigen Antragstellern ist der gesetztliche Vertreter zu benennen ( isbesondere die Postanschrift)
  • Ausländische Mitbürger müssen über einen gültigen Aufenthaltstittel verfügen und eine Passkopie beifügen

Erstanträge und Verlängerungen f. Bürger können in der Regel auch bei den Städten und Gemeinden bearbeitet werden.

Durchschnittliche Bearbeitungszeit / Fristen / weiterer Ablauf

richtet sich nach Aufwand

Rechtliche Grundlagen / Informationen

nach § 69 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX)- Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen -Schwerbehindertenrecht -

Links zu weitergehenden (Fach-)informationen / Formularen / Broschüren