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Abbruchgenehmigung

Abbruch von baulichen Anlagen


Der Abbruch von untergeordneten selbstständigen  baulichen Anlagen bis max. 300 m³ umbauten Raum ist genehmigungsfrei (§ 65 BauO NRW). Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass Ortssatzungen bzw. der Denkmalschutz auch für genehmigungsfreie Abbruchvorhaben gelten können, die ggf. einen gesonderten Antrag erforderlich machen.

Genehmigungspflichtig ist der Abbruch von Gebäuden mit mehr als 300 m³ Rauminhalt. Für den Antrag auf Abbruch einer baulichen Anlage sind neben dem speziellen vollständigen ausgefüllten und unterschriebenen Antragsformular die unten stehenden Bauvorlagen einzureichen. 
Aufgrund des hohen Gefährdungspotential bei Abbrucharbeiten ist dem Bauamt schriftlich für die Durchführung der Abbrucharbeiten ein erfahrener Abbruchunternehmer und ein Bauleiter zu benennen (§ 57 Abs. 1 BauO NRW)
Das Abbruchunternehmen muss den Nachweis einer ausreichenden Sachkunde und Erfahrung auf den Gebieten Standsicherheit, Arbeitsschutz, Immissionsschutz, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der ordnungsgemäßen Beseitigung von Bauschutt vorlegen.


Gebühren

Für die Entscheidung über die Erteilung einer Abbruchgenehmigung einschließlich Bauüberwachung und Bauzustandsbesichtigung wird je nach Schwierigkeit und Umfang der baurechtlichen Prüfung eine Gebühr je abzubrechender baulicher Anlage in Höhe von 50 Euro bis 1.500 Euro berechnet.


Notwendige Unterlagen

1. Auszug aus der Flurkarte mit der Darstellung des Abbruchvorhabens
2. Beschreibung der abzubrechenden baulichen Anlage nach ihrer wesentlichen Konstruktion und des vorgesehenen Abbruchvorganges mit Angabe der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen (soweit vorhanden Bauzeichnungen, ansonsten Fotos mit einreichen)
3. Angaben zum Verbleib des Abbruchmaterials
4. Statistikbogen


Ansprechpartner

Zuständige Ansprechpartner sind die Mitarbeiter der Technischen Bauaufsicht für die einzelnen Städte und Gemeinden:
Ansprechpartner Technische Bauaufsicht