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Denkmalschutz

Denkmalpflege


Denkmäler sind Zeitzeugen, deren Spuren durch die Geschichte bis in die Gegenwart getragen wurde. Sie treten durch herausragende Handwerkstechniken hervor und geben einen Spiegel der  gesellschaftliche Entwicklung wieder.
Es besteht eine große Verantwortung unserer Zeit darin, diesen Wert zu erkennen und einen Weg zu finden, der eine zeitgemäße Nutzung und den Erhalt der historischen Substanz gewährleistet.
 
Als Denkmäler bezeichnet werden unter anderem Gebäude, Gebäudeensembles, Park- und Gartenanlagen, sowie Boden- und Naturdenkmäler. Das westfälische Amt für Denkmalpflege  in Münster und die unteren Denkmalbehörden der Städte und Gemeinden legen fest, was als Denkmal eingestuft wird, diese Objekte werden in der Denkmalliste aufgenommen.
Welche Kriterien hierfür erfüllt sein müssen, regelt das Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Eigentümer  haben vor der Aufnahme die Möglichkeit, mit den zuständigen Stellen ein Für und Wider zu erläutern.
Wer ein denkmalgeschütztes Objekt besitzt oder erwirbt, verpflichtet sich, es zu erhalten und zu schützen.


Was ist bei Arbeiten an Denkmälern zu beachten?


Anders als bei Neubauten sind hier alle Arbeiten an dem Objekt mit den unteren Denkmalbehörden abzustimmen und meist auch erlaubnispflichtig.
Dieses umfast alle Arbeiten, die die äußere Gestalt des Gebäudes verändern, also nicht nur An- und Ausbauten, sowie der Abriss von Gebäudeteilen, sondern auch das Austauschen von Fenstern, Anstriche und bestandserhaltende Arbeiten an der Konstruktion.
Die Erlaubnis wird im Rahmen eines Bauantrages erteilt und erfolgt in Abstimmung zwischen der unteren Denkmalbehörde und dem westfälischen Amt für Denkmalpflege.
 
Bei der Planung für baulichen Veränderungen an einem Denkmal, stehen den Eigentümern die Fachleute der unteren Denkmalbehörden bei den Städten und Gemeinden beratend zur Seite, einige Architekten und Handwerker haben sich auf dieses Aufgabengebiet spezialisiert und helfen mit ihrem Fachwissen weiter.
Aufwendigeren Sanierungsarbeiten, erfordern eine höhere Investition. Hier können sich die Eigentümer an die unteren Denkmalbehörden und an die Bezirksregierung wenden, die über Fördermöglichkeiten informieren, ebenso gibt es für Erhaltungsaufwendungen steuerliche Vergünstigungen, hierüber geben die zuständigen Finanzämter Auskunft.