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Filmwelt Lippe: Fachkräfte diskutieren über Vielfalt von Familienformen

16. Mär 2026

Rund 120 Fachkräfte aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe haben sich jetzt zu ihrem jährlichen Fachtag in der Filmwelt Lippe getroffen.

Den gleichnamigen Dokumentarfilm gab’s dann auch auf der Leinwand, und Regisseur Daniel Abma ließ es sich nehmen, persönlich im Lagenser Kino vorbei zu schauen.

Der 2024 erschienene Streifen gewährt einen tiefgründigen Einblick in den Alltag von Fachkräften und jungen Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren Angehörigen leben können. Das Medienecho nach der Veröffentlichung war groß. Filmkritiker lobten vor allem die Substanz des Films, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven auf die Vielfalt von Familienformen zu eröffnen – ein zentrales Thema für die tägliche Arbeit in der Jugendhilfe.

Nach der Vorführung entstand ein lebhafter Dialog zwischen den Fachkräften und Daniel Abma. Die Diskussion bot Raum, um sich mit den Herausforderungen, Chancen und der Vielfalt von Familienformen auseinanderzusetzen.

„Uns alle hat ein gemeinsames Ziel verbunden: die Kinder- und Jugendhilfe sichtbar zu machen“, betonte der Regisseur. „Unser Film begleitet eine Wohngruppe, stellvertretend für viele andere Orte, an denen tagtäglich wichtige Beziehungsarbeit geleistet wird. Wir wollten genau hinschauen, zuhören und einen Raum schaffen, der zum Nachdenken einlädt. Vor allem aber wollten wir zeigen, wie unverzichtbar diese Arbeit für unsere Gesellschaft ist: Die Kinder- und Jugendhilfe ist systemrelevant, und ganz sicher nicht kürzbar“.

Auch die Anwesenden waren von der Botschaft des Films angetan: „Er hat uns alle zum Nachdenken angeregt und gezeigt, wie wichtig es ist, die individuellen Lebensrealitäten junger Menschen und ihrer Betreuungskontexte zu verstehen“, sagte eine Teilnehmerin.

Der Fachtag diente nicht nur der Weiterbildung, sondern auch der Vernetzung von Akteuren aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Ihr Ziel ist es, Jugendhilfeangebote zusammen zu gestalten und die Teilhabechancen junger Menschen in der Region zu stärken. Durch den Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen konnten jetzt neue Ansätze für die pädagogische Praxis entwickelt werden. „Solche Formate sind essenziell, um die Qualität der Jugendhilfe kontinuierlich zu verbessern und den Bedürfnissen junger Menschen gerecht zu werden“, unterstrichen die Organisatoren des Fachtages.

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