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Stark gegen Klimafolgen - Kreis Lippe beteiligt sich an EU-Projekt

04. Mär 2026

Stark gegen Klimafolgen - Kreis Lippe beteiligt sich an EU-Projekt

Welche präventiven Schutzmaßnahmen sind gegen die Folgen von Wetterextremen zielführend und wo müssen sie prioritär umgesetzt werden?

Diese Fragen will der Kreis Lippe im EU-Projekt Pathways2Resilience (P2R) klären.

Lippe ist eine von 62 Regionen europaweit, die seit diesem Jahr aktiv in dem Projekt arbeiten. „Als Vorzeigeinitiative unterstützt Pathways2Resilience die EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel bei der Erreichung ihrer Ziele und stärkt die regionale Klimaresilienz durch maßgeschneiderte Unterstützung und den Austausch von Erfahrungen“, sagt Elina Bardram, Leiterin der Abteilung Anpassung bei der Europäischen Kommission.

Das EU-Projekt sucht vor allem Lösungen für Überschwemmungen an Küsten und Flüssen, Hitzestress und Dürren. Im Kreis Lippe lenkt man das Hauptaugenmerk auf die Themen Hochwasser und Starkregen sowie auf eine gesicherte Trinkwasserversorgung. Das Vorhaben baut somit auch auf die seit 2023 vorliegende Roadmap „Der klimarobuste Kreis Lippe“ auf. Die Verwaltung wertet für das Projekt in einem ersten Schritt vorhandene Daten etwa zu Starkregenereignissen, zur Grundwasserneubildung und dem -verbrauch aus. Zudem werden die Erfahrungen im Umgang mit Ausnahmesituationen analysiert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird die Verwaltung in Zusammenarbeit mit Kommunen, Versorgungsunternehmen, Landwirtschaft und weiteren Akteuren beispielhafte Maßnahmen entwickeln und modellieren, wie man präventiv und im Ereignisfall agieren kann. Ein wichtiges Ziel ist die Erstellung einer Strategie für eine klimaresiliente Wasserversorgung im Kreisgebiet.

Die Strategie wird in der Folge nicht nur den relevanten lippischen Akteuren, sondern allen teilnehmenden Regionen zur Verfügung gestellt. „Das ist ein großer Vorteil des Projektes. Wir können vielfältige Perspektiven und Ideen teilen, gerade in einer Zeit, in der die Auswirkungen des Klimawandels immer stärker sichtbar sind. Um es klar zu sagen: Hier geht es darum, Menschen, unsere Wirtschaft und Ökosysteme zu schützen. Das alles im Kollektiv mit einem ambitionierten aber realistischen Ansatz“, betont Olrik Meyer, Leiter des Umweltbereiches des Kreises Lippe.

Für die Umsetzung erhalten die Teilnehmer rund 200.000 Euro Fördermitteln sowie Zugang zu speziell entwickelten Tools und Anleitungen, einem interaktiven Austausch, Mentoring und fachkundiger Beratung. Die Projektlaufzeit beträgt 18 Monate. 

Bild: Die Erfahrungen mit regionalen Extremwettereignissen, wie dem Starkregen im Juni 2024 in Klüt, liefern die Grundlagen für das Projekt Pathways2Resilience.

Über Pathways2Resilience

Pathways2Resilience ist ein Projekt der EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel. EU-Missionen sind neuartige Instrumente, mit denen die Umsetzung des EU-Green Deal in fünf Bereichen, darunter die Anpassung an den Klimawandel, beschleunigt werden soll. Das Projekt startete 2024 mit rund 40 Gebieten. 2026 sind weitere Regionen hinzugekommen. Mittlerweile beschäftigen sich 100 Regionen in ganz Europa mit Klimafolgeanpassungsmaßnahmen. P2R erreicht somit über 100 Millionen Menschen.

Weitere Informationen finden sich unter www.pathways2resilience.eu.

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