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Beteiligungsforum in Kalletal: Kreis Lippe stärkt Mitsprache von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

02. Apr 2026

Zum inzwischen fünften Mal haben sich Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Beteiligungsforum des Kreises Lippe zusammengefunden.

Fünftes Beteiligungsforum

Bild: Im Beteiligungsforum in Kalletal tauschten sich Menschen mit Zuwanderungsgeschichte mit Vertretern aus Ehrenamt und Politik aus. Bürgermeister Mario Hecker (Erste Reihe, Dritter von rechts) zieht ein positives Fazit.
© Kreis Lippe

Zum ersten Mal fand das Forum in Kalletal statt. Ziel des Formats ist es, Menschen mit Zuwanderungserfahrung aktiv einzubeziehen, ihnen eine Stimme zu geben und ihre Perspektiven in die Weiterentwicklung kommunaler Strukturen einzubringen. Gemeinsam mit der jeweiligen Kommune organisiert der Kreis Lippe die Veranstaltung und setzt dabei bewusst auf den direkten Austausch zwischen Zugewanderten, Ehrenamt und lokaler Politik.

„Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Ihre Erfahrungen sind eine wichtige Grundlage, um Integration vor Ort weiter zu verbessern“, betont Linda Glüpker, Koordinatorin für das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) des Kreises Lippe.

Rund 20 Teilnehmende aus unterschiedlichen Herkunftsländern – darunter die Ukraine, Syrien, Nigeria, Kosovo und Tadschikistan – nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Viele von ihnen leben bereits seit mehreren Jahren in Deutschland, andere sind erst seit kurzer Zeit hier. Alle verband der Wunsch, ihre Erfahrungen beim Ankommen zu teilen und aktiv mitzugestalten.

„Die Teilnehmenden bringen wertvolle Perspektiven ein – wir müssen zuhören und daraus lernen“, sagt Katja Lange, KIM Case Managerin des Kreises Lippe.

Auch Bürgermeister Mario Hecker zog ein positives Fazit: Die Veranstaltung habe eindrücklich gezeigt, wie gut das Zusammenspiel von Verwaltung, Ehrenamt und Gemeinschaft im Kalletal funktioniere. Gleichzeitig könne ein solcher Austausch auch für die Mehrheitsgesellschaft wertvoll sein, da er neue Perspektiven eröffne und dazu anregt zu schätzen, was wir haben.

Das Beteiligungsforum ist Teil eines kreisweiten Ansatzes: Das KIM wird die Veranstaltungsreihe auch künftig in weiteren lippischen Kommunen fortsetzen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Arbeit des Kommunalen Integrationsmanagements ein. Ziel ist es, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und langfristig mehr Menschen für gesellschaftliche und demokratische Beteiligung zu gewinnen.

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