Futtermittelüberwachung

Die Überwachung landwirtschaftlicher Betriebe im Hinblick auf den korrekten Einsatz von Futtermitteln trägt wesentlich dazu bei, das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit der Lebensmittel zu stärken.
Wir überprüfen die Futtermittelsicherheit entlang der gesamten Herstellungskette durch Betriebskontrollen sowie risikoorientierte Probeentnahmen. In den Betrieben geht es um hygienische Produktions- und Lagerbedingungen, Dokumentationspflichten und die Rückverfolgbarkeit in der Handelskette.

Produzieren Sie Futtermittel auf Ihren Flächen und/oder verfüttern Sie diese in Ihren Tierhaltungen?
Dann sind Sie "Futtermittelunternehmer" und unterliegen - unabhängig von der Größenordnung - der Registrierungspflicht. Eine Ausnahme besteht nur für Betriebe, die ausschließlich Futtermittel aus Zukauf verfüttern.
Hier finden Sie ein Antragsformular zur Registrierung von Futtermittelbetrieben.



Informationen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)


Merkblätter für den Einsatz von Futtermittel-Zusatzstoffen im landwirtschaftlichen Betrieb


Meldepflichten zu gesundheitlich nicht erwünschten Stoffen

Infolge des Dioxingeschehens im Dezember 2010 / Januar 2011 wurde das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) um eine Vorschrift (§ 44 a) ergänzt, die für Lebensmittel- und Futtermittelunternehmer eine Meldepflicht für Untersuchungsergebnisse aus Eigenkontrollen zu Dioxinen und PCB vorsieht. Die Meldepflichten sind in der Verordnung zu Mitteilungs- und Übermittlungspflichten zu gesundheitlich nicht erwünschten Stoffen (MitÜbermitV) konkretisiert.


Wissenswertes

Jakobskreuzkraut - Eine Giftpflanze auf dem Vormarsch
Eine Krautpflanze wird zum Problem
(Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen)