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Digitale Infrastruktur

Ausbau des schnellen Internets

Seit 2010 koordiniert der Kreis Lippe zusammen mit der Stadt Detmold den kreisweiten Breitbandausbau. Im Zeitraum 2010 – Ende 2016 sind rund 110 Förderprojekte für 16 Gewerbegebiete und ca. 90 Ortsteile in 14 Kommunen ausgebaut worden. Dazu wurden ca. 6,2 Mio € Landesförderung beantragt, die lippischen Kommunen beteiligten sich mit ca. 1,3 Mio € (Eigenanteil) und die IHK zu Lippe mit 10.000 €.
Nach vorsichtigen Schätzungen von Breitband NRW sind rund 100 Mio.€ für den vollständigen Glasfaserausbau aller 162.200 Haushalte erforderlich (Quelle MICUS 2015). Angesichts dieses erheblichen Investitionsbedarfs sind Breitbandförderprogramme fundamental für die infrastrukturelle Weiterentwicklung des Kreises Lippe.

 Nach derzeitigem Stand sind rund 74 % der insgesamt 162.200 Haushalte mit >= 50 Mbit/s versorgt.

Die Zeitplanung, für Ortsteile und Gewerbegebiete stellt sich derzeit wie folgt dar:

 

Maßnahme

 

Zeitplanung

Aufforderung zur Abgabe verbindlicher Angebot für die Ortsteile

Juni 2018

  • Vergabevorschlag an Städte /Gemeinden
  • Vorabinformation gem. § 134 GW
  • abschließende Entwurfsfassung der Verträge an die Bundesnetzagentur
  • Antrag endgültiger Zuwendung  ggf.  Beantragung vorzeitiger Maßnahmenbeginn

 September/Oktober 2018

Zuschlag-/Vertragsunterzeichnung 

November/Dezember 2018

 

 

Aufforderung zur Abgabe verbindlicher Angebote für die Gewerbegebiete

Ende August 2018

  • Vergabevorschlag an Städte /Gemeinden
  • Vorabinformation gem. § 134 GWB
  • abschließende Entwurfsfassung der Verträge an die Bundesnetzagentur
  • Antrag endgültiger Zuwendung  ggf. Beantragung vorzeitiger Maßnahmenbeginn

 Oktober/November 2018

Zuschlag-/Vertragsunterzeichnung 

Anfang 2019

Der Ausbauzeitraum wird von den Netzbetreibern auch aufgrund begrenzter Tiefbaukapazitäten mit zwei Jahren angegeben.

Mittlerweile liegt ein beauftragtes Konzept zur Glasfaser-Direktanbindung der Schulen im Kreis Lippe  vor.

Ausblick

Am 21.08.18 ist eine überarbeitete Förderrichtlinie zum Bundesförderprogramm veröffentlicht worden. Zielsetzung ist es u.a., die Verfahren mit sofortiger Wirkung erheblich zu vereinfachen, höhere Fördersummen bereitzustellen und künftig nur noch Glasfaser-Projekte zu fördern.
Für die Bereiche im Kreisgebiet, die nach der Umsetzung der vorstehende Förderprogramme noch förderfähig verblieben sind, soll ein weiterer Förderantrag gestellt werden und mit diesem sog. „6. Call“ des Bundesförderprogramms diese zu bedienen incl. Schulen, Krankenhäuser und öffentlicher Gebäude. Hierzu wurde am 28.08.2018 als erster Schritt ein Markterkundungsverfahren  eingeleitet.