Winterdienst auf lippischen Kreisstraßen

Winterlandschaft

Der Kreis Lippe - Eigenbetrieb Straßen - ist zur Wahrnehmung des Winterdienstes auf den Kreisstraßen zuständig.

Nach dem Organisationsplan des Betriebsdienstes - Eigenbetrieb Straßen - sind die Kreisstraßen in 10 Streubezirke mit i.M. 45 km Streckenlänge und die Geh-/Radwege in 2 Streubezirke mit i.M. 25 km Länge aufgeteilt.

SchneeschieberDie Notwendigkeit der Winterdiensteinsätze ist stark abhängig von aktuellen Wettervorhersagen. Hierzu erhält der Betriebsdienst vom Wetteramt Essen per SMS zeitnahe Straßenwetterinformationen mit detaillierten Angaben über Belagstemperaturen, Glättehinweise, Schneefall, Eisregen etc.

Zusätzlich werden aktuelle Warnhinweise der Polizei-Leitstelle, Detmold übermittelt.

Der zuständige Einsatzleiter entscheidet unter Einbeziehung der vorgen. Informationen über den Einsatz des Streu- und Räumdienstes und informiert die Einsatzzentrale.

Der Alarmdienst beginnt morgens um 3.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen um 5.00 Uhr auf dem Bauhof in Lemgo-Lieme und alarmiert die Mitarbeiter.

SchneefräseDie Fahrer bzw. Beifahrer starten Ihre Fahrzeuge von den Bauhöfen bzw. Stützpunkten aus. Bei einem Winterdiensteinsatz sind insgesamt 12 Straßenwärter im Dienst und 12 Fahrzeuge, davon 9 eigene und 3 Fremdfahrzeuge im Einsatz.

In den Randbereichen des Kreises ist ein übergreifender Winterdienst mit den Nachbarkreisen bzw. Kommunen sichergestellt.

Außerdem wird seit der Winterdienstperiode 1994/1995 ein Streckenaustausch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW durchgeführt, der ständig aktualisiert wird.

Der Einsatz der Streufahrzeuge erfolgt von den Bauhöfen Lemgo-Lieme und Blomberg sowie von drei weiteren Stützpunkten aus, wobei jedes Fahrzeug mit moderner Feuchtsalztechnik ausgestattet ist. Bevor das Trockensalz auf der Fahrbahn landet, wird es auf dem Streuteller des Fahrzeuges mit einem Solegemisch befeuchtet.

Bei normalen Witterungsbedingungen reichen ca. 10 g je m² dieses Gemisches, als Feuchtsalz bezeichnet, aus. Feuchtsalz ist umweltfreundlicher und schonender als früher verwendete Streumittel und hat eine bessere Tauwirkung. Außerdem wird so gewährleistet, dass die kleinen weißen Körner nicht durch den Fahrtwind verwehen und somit auf der Straße verbleiben.

UnfallObwohl der Betriebsdienst stets bemüht ist, die Straßen u. Radwege schnee- u. eisfrei zu halten, können nicht immer alle Streckenabschnitte zeitgleich und restlos gestreut bzw. geräumt sein.

Deshalb unser Appell, zur eigenen Sicherheit bei Straßenglätte den Witterungsverhältnissen entsprechend vorsichtig zu fahren, auch mit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.


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