Luftverunreinigungen und Gerüche

Luftverunreinigungen sind gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, insbesondere durch Rauch, Ruß, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe oder Geruchsstoffe. 

Luftverunreinigungen können im Einzelfall zu Belästigungen oder auch zu Gesundheitsgefährdungen führen. Um Mensch und Natur vor schädlichen Wirkungen durch Luftverunreinigungen zu schützen und das Risiko eines Schadens so klein wie möglich zu halten, werden für die einzelnen Stoffe, wie Schwefeldioxid, Stickoxide oder Ammoniak, Grenz-, Richt- oder Beurteilungswerte festgelegt. 

Gerüche spielen in der Luftreinhaltung überall dort eine Rolle, wo sich die Wohnbebauung im Einwirkungsbereich der Abluft  von Betrieben befindet, die Geruchsstoffe ausstoßen.

Da es auch bei gewerblichen Anlagen und der Industrie viele Geruchsquellen gibt, sind Anwohner häufig Geruchseinwirkungen ausgesetzt. Insbesondere, wenn die Gerüche als Belästigung empfunden werden kommt es zu Beschwerden der Nachbarn. Die Umweltbehörden (Staatliche Umweltämter, Bezirksregierungen) achten daher auf die Einhaltung der in der Geruchsimmissions-Richtline (GIRL) genannten Kriterien.

 

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