Landschaftsplan Nr. 9  "Detmold"

Der Landschaftsplan hat eine Größe von ca. 105 km erstreckt sich auf das gesamte Stadtgebiet außerhalb der im Zusammenhang bebauten Bereiche mit Ausnahme des Teutoburger Waldes und des Donoper Teiches/Hiddeser Bentes. Das Plangebiet umfasst naturräumlich zwei Haupteinheiten, den Bielefelder Osning und das Lipper Bergland.

Den größten Raum im Plangebiet nimmt im Norden das Lipper Bergland ein. Es ist unterteilt in das Detmolder Hügelland mit den größeren Ortschaften Bentrup/Loßbruch, Klüt, Brokhausen, Mosebeck, Vahlhausen und Diestelbruch sowie das Werrehügelland, das sich beidseitig der von Südost nach Nordwest verlaufenden Werre erstreckt. In der vor Detmold gelegenen Aue liegt Remmighausen und Spork-Eichholz. Hinter der Kernstadt Detmold weitet sich die Werreniederung auf und umfasst die Stadtteile Jerxen-Orbke, Heidenoldendorf, Nienhagen und das nördliche Pivitsheide.

Zwischen Werrehügelland und Teutoburger Wald befindet sich ein breites, unregelmäßig geformtes Berg- und Hügelland, die Pivitsheider Berge, die durch eingesenkte Wannen, Mulden und Bachtäler untergliedert wird. Es umfasst von Ost nach West die großen Stadtteile Berlebeck, Heiligenkirchen, Hiddesen sowie den südlichen Teil Pivitsheides. Hier befindet sich auch diehöchste Erhebung im Plangebiet, die auf 320 m ü. NN gelegene ehemalige Bergheide auf der Hohen Warte oberhalb von Berlebeck.

Das Plangebiet wird intensiv landwirtschaftlich genutzt, insbesondere im Detmolder Hügelland. Die überwiegend vorkommenden Lößlehmböden werden großflächig ackerbaulich genutzt.

Größere Waldbestände liegen vorwiegend im Osten Detmolds das Dalborner Holz im Norden und der Leistruper Wald im Süden. Vereinzelt lockern bewaldete Bergkuppen, wie der Gretberg nördlich Bentrup, der Mönkeberg nördlich Brokhausen, der Büchenberg nordwestlich Heiligenkirchen, und der Remmighauser Berg östlich Hornoldendorf das Landschaftsbild auf.

Mit der Darstellung unterschiedlicher Entwicklungsziele soll den vielfältigen Ansprüchen sowie der Erhaltung, Sicherung und Entwicklung der natürlichen Potentiale im Planungsraum Rechnung getragen werden. Für Detmold sind die Erhaltung der naturnahen Lebensräume, die Sicherung und Erhaltung der Naturschutzgebiete und die Anreicherung ausgeräumter Ackerlagen mit gliedernden Elementen wie Hecken vorrangige Entwicklungsziele.

Für den Biotop- und Artenschutz wurden Besonders Geschützte Teile von Natur und Landschaft in unterschiedlichen Schutzkategorien ausgewiesen. Im Plangebiet wurden acht Naturschutzgebiete mit insgesamt ca. 482 Hektar Fläche festgesetzt.

Der Landschaftsplan 'Detmold' ist am 27. Dezember 2006 in Kraft getreten.

 

Interaktive Karten des Landschaftsplanes:


Landschaftsplan
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Textteil

Bei der Überarbeitung der Landschaftspläne für das Internet können Irrtümer nicht vollständig ausgeschlossen werden. Im Zweifelsfall sind die Originale maßgeblich. Die Originale sind beim Kreis Lippe, untere Naturschutzbehörde, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold, während der Dienstzeit einzusehen.