Kanufahren auf der Bega

Für die Bega zwischen Lemgo - Schloss Brake und der Mündung in die Werre in Bad Salzuflen gelten seit Rechtskraft der Landschaftspläne neue Befahrensregeln. Zur Durchführung einer Kanutour ist eine Befreiung von den Festsetzungen der Landschaftspläne Lemgo und Bad Salzuflen für alle die Kanufahrer erforderlich, die nicht in einem Kanuverein des Kanuverbandes NRW organisiert sind bzw. an einer organisierten Fahrt des Kanuverbandes NRW teilnehmen oder ein Angebot der AG Kanutouristik OWL wahrnehmen. Zum Schutz der empfindlichen Lebensräume der Bega ist daher eine Kanutour für Sportler, die nicht der o. g. Organisationen angehören nur in der Zeit vom 01.06. bis zum 30.09 eines Jahres mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe zulässig. Voraussetzung ist eine durchgängige Wassertiefe von mindestens 30 Zentimetern. Dies ist gewährleistet, wenn der Pegel an der Bezugsmessstelle Lindermannsheide neu einen Mindestwasserstand von 80 cm (entspricht einem Paddelblatt) erreicht. Aufgrund der unterschiedlichen Schutzkategorien ist die Bega  in Erlebnis- und Naturerlebniszonen eingeteilt. Das Befahren ist unter bestimmte Auflagen nur in den Erlebniszonen und Naturerlebniszonen 1 und 2 erlaubt. Ein Befahren der Naturerlebniszone 3 ist verboten.

Der Flusslauf der Bega ist aufgeteilt in die Abschnitte (siehe Verknüpfung unten zur Karte) Landschaftsplan Lemgo:

  • Schloss Brake bis Langenbrücker Mühle (Naturerlebniszone 2); Einstieg Tosbecken der Oelmühle beim Schloss Brake
  • Westumgehung Lemgo bis Begabrücke Lieme (Naturerlebniszone 3 : kein Kanufahren durch Einzelwanderer/Individualtouristen) ; Landschaftsplan Lemgo, Landschaftsplan Bad Salzuflen: • Begabrücke Lieme bis L 712 (Naturerlebniszone 2)  Einsteig Begabrücke, Ausstieg-/Pausenstelle Hochwasser-Sperrwerk, Landschaftsplan Bad Salzuflen:
  • L 712 bis Begamündung  in Bad Salzuflen (Erlebniszone). Einstieg HW-Sperrwerk, Einstieg-/Ausstieg-/Pausenstelle Kanustation Rio Negro, Aus-/Einstieg Begabrücke Bahnhof Schötmar

Die täglichen und saisonalen Bootszahlen sind kontingentiert, so dass Sie sich vor der Fahrt anmelden müssen.
Insgesamt werden auf jedem Abschnitt  der Naturerlebniszonen 1 und 2 pro Tag 10 Boote und in der gesamten Saison 100 Boote zugelassen. In den Abschnitten der Erlebniszonen bestehen keine Kontingentierungen. Das Befahren der Naturerlebniszonen 1 und 2 soll zur eigenen Sicherheit nur durch erfahrene Kanuten erfolgen. Die privaten Bootsfahrer müssen sich vor der Fahrt anmelden. Die Anmeldung kann über den unten verknüpften Antrag erfolgen.

 

Weitere Informationen

Antrag zum Kanufahren

Karten:

SchlossBrake/Langenbrücker Mühle

Westumgehung/Lieme

Lieme/L712

L 712/Bad Salzuflen