Bundesfreiwilligendienst

Sich ehrenamtlich engagieren - das geht z. B. im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Plätze gibt es beim Eigenbetrieb Schulen (EBS) insbesondere an den kreiseigenen Förderschulen, aber auch im Jugend- und Gästehaus Detmold auf Norderney. Außerdem gibt es Plätze bei der Klinikum Lippe GmbH und weiteren Partnern im Konzern Kreis Lippe.

Welche Aufgaben konkret zu erledigen sind, das beschreiben zwei "Bufdis" in diesem Erfahrungsbericht (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung und Copyright der Lippischen Landeszeitung).

 

Einsatzstellen beim EBS

An allen Förderschulen des Kreises Lippe gibt es jährlich zum 01.08.freie BFD-Stellen. Grundsätzlich haben die Schulen folgende Kapazitäten:

  • Schule am Teutoburger Wald (Förderschule für geistige Entwicklung in Horn-Bad Meinberg): 4
  • Astrid-Lindgren-Schule (Förderschule für geistige Entwicklung in Lemgo-Leese): 4
  • Fürstin-Pauline-Schule (Förderschule für emotionale u. soziale Entwicklung, Sek. I in Detmold): 3
  • Regenbogenschule (Förderschule für emotionale u. soziale Entwicklung, Primarstufe in Dörentrup): 2
  • Christian-Morgenstern-Schule (Förderschule für emotionale u. soziale Entwicklung in Detmold): 2
  • Kindergarten "Villa Kunterbunt" (Kindertagesstätte in Lemgo-Leese): 1

Außerdem stehen im Jugend- und Gästehaus Detmold (Inselquartier) auf Norderney 1-2 BFD-Stellen zur Verfügung und auch die Berufskollegs suchen Freiwillige für die Betreuung der Internationalen Förderklassen. (Diese Beschreibung für das Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg gilt entsprechend auch für die anderen drei kreiseigenen Berufskollegs.)

Für alle Einsatzstellen suchen wir regelmäßig Menschen, die sich freiwillig/ehrenamtlich engagieren möchten. Nähere Informationen finden Sie in diesem Flyer. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

Allgemeine Informationen

zum BFD finden Sie z. B. auf den Seiten des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben unter: http://www.bundesfreiwilligendienst.de

Der BFD unterscheidet sich für die 16- bis 27-Jährigen nicht von den übrigen Freiwilligendiensten, wie dem Freiwilligen sozialen, kulturellen oder ökologischen Jahr. So sind die möglichen Aufgabenbereiche identisch, die Freiwilligen erhalten weitgehend die gleichen Leistungen, wie z.B. ein Taschengeld von bis zu 330 Euro. Darüber hinaus können Berufskleidung, Unterkunft und Verpflegung gestellt oder die Kosten dafür erstattet werden. Alle freiwilligen Kräfte sind zudem sozialversichert, behalten ihren Kindergeldanspruch und nehmen an kostenlosen Seminaren teil. 
Wichtig sind die flexiblen Regelungen im BFD hinsichtlich der Dauer - im Regelfall von sechs bis 18 Monaten, für ältere auch als Teilzeit mit mindestens 20 Stunden in der Woche möglich - und die Ausweitung des Dienstes auf alle Generationen. Dabei sind auch Empfänger von Arbeitslosenunterstützung und Rentner eingeschlossen.