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Kleinkläranlagenbetrieb beantragen

Leistungsbeschreibung

Das Einleiten von behandeltem Schmutzwasser aus Kleinkläranlagen in ein Gewässer oder das Grundwasser ist eine Gewässerbenutzung, für die nach dem Wasserhaushaltsgesetz (§ 8 WHG) eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich ist.
Außerdem kann für den Bau und Betrieb eventuell eine Genehmigung nach § 57 Absatz 2 des Landeswassergesetzes NRW erforderlich sein.


Zuständig hierfür ist der Kreis Lippe als untere Wasserbehörde.

Gebühren

Die Gebühr für die Einleitung in ein Gewässer oder das Grundwasser richtet sich nach der einzuleitenden Wassermenge und nach der Dauer der Erlaubnis. Die Mindestgebühr für den Erlaubnisbescheid beträgt 200,00 €.
Für die Anlagengenehmigung nach § 57 LWG NRW wird eine Gebühr in Abhängigkeit von den Baukosten ermittelt. Die Mindestgebühr beträgt hier 300,00 €.

Zahlungsart

Überweisung

Benötigte Unterlagen

Der Umfang der Antragsunterlagen richtet sich nach der Art und der Größe der angeschlossenen Bebauungen. Das Antragsformular zur Einleitung von häuslichem Abwasser aus privaten Wohnbebauungen und Kleingewerbetrieben finden Sie unter dieser Verknüpfung.
 

Besonderheiten

Bei größeren Einleitungsmengen (mehr als 50 Einwohner oder vergleichbare Anschlusswerte) sind in Absprache mit der unteren Wasserbehörde weitere Unterlagen erforderlich.

Durchschnittliche Bearbeitungszeit / Fristen / weiterer Ablauf

ca. 4 bis 6 Monate

Rechtliche Grundlagen / Informationen

§§ 8, 9 und 57 WHG (Wasserhaushaltsgesetz)
§ 57 LWG NW (Landeswassergesetz Nordrhein Westfalen)

Links zu weitergehenden (Fach-)informationen / Formularen / Broschüren