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Lärmschutz Überwachung

Leistungsbeschreibung

Wie laut es sein darf, wird durch Vorschriften wie z.B. die TA Lärm gebietsabhängig geregelt; danach muss in Gewerbegebieten mehr Lärm hingenommen werden als in Wohngebieten.

In der Nachtzeit (22:00 Uhr bis 6:00 Uhr) gelten wiederum deutlich niedrigere Richtwerte („Nachtruhe“) als tagsüber.

Nach § 9 des Landes-Immissionsschutzgesetzes NRW (LImSchG) wird die Nachtruhe generell auch gegenüber verhaltensbezogenem Lärm geschützt. Während dieser Zeit sind alle Tätigkeiten verboten, die geeignet sind die Nachtruhe zu stören. Auch Tonerzeugungs- und Tonwiedergabegeräte dürfen nach § 10 LImSchG nur mit nicht belästigender Lautstärke betrieben werden.

Einen generellen gesetzlichen Schutz der Mittagsruhe gibt es nicht, allerdings können die Städte und Gemeinden dies durch Satzung regeln.

Ansprechpartner in diesen Angelegenheiten sowie für Lärmbelästigungen durch Gaststätten sind die örtlichen Ordnungsämter.

Gebühren

keine

Benötigte Unterlagen

keine

Rechtliche Grundlagen / Informationen

Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)
TA Lärm
Landes-Immissionsschutzgesetzes NRW (LImSchG)
Gaststättengesetz
Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV)
Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)

Links zu weitergehenden (Fach-)informationen / Formularen / Broschüren

Besonderheiten

Bei Beschwerden wird eine Überprüfung des Sachverhalts durchgeführt, der Beschwerdeführer erhält eine Rückmeldung.

Bei Lärm, der durch das Verhalten von Personen verursacht wird, ist in der Regel das örtliche Ordnungsamt zuständig.