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Bildungsscheck

Leistungsbeschreibung

Ab März 2019 gelten neue Fördervoraussetzungen.

 

Was ist der Bildungsscheck?

Finanzielle Förderung der beruflichen Weiterbildung des Landes NRW, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds

Wie hoch ist die Förderung?

50 % der Weiterbildungskosten, max. 500 €

Wer wird gefördert?

Beschäftigte, die in NRW wohnen und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen nicht weniger als 20.000 und nicht mehr als 40.000 € beträgt (bei gemeinsam Veranlagten 40.000 bzw. 80.000 €). Auch Berufsrückkehrende, Beschäftige in Elternzeit oder Mutterschutz können gefördert werden.

Neu ab 01.03.19: Selbstständige werden ebenfalls gefördert, es gelten die  Einkommensgrenzen.

Beim betrieblichen Bildungsscheck muss die Arbeitsstätte in NRW liegen.

Wer wird nicht gefördert?

  • Auszubildende/Schüler/ Studenten/Praktikanten
  • Meister-Bafög-Berechtigte
  • Bundesfreiwilligendienstler
  • ALG I u. II-Empfänger
  • Berufsrückkehrer in der Zuständigkeit der Bundesarbeitsagentur

Was wird gefördert?

  • berufliche Weiterbildung innerhalb der EU von einem Umfang von mind. 6 Unterrichtsstunden
  • Kurse zur Erlangung berufl. Sachkunde-/Befähigungsnachweise
  • Kurse zum Erwerb sozialer und methodischer Kompetenzen im Beruf
  • das Nachholen von Berufsabschlüssen
  • Vorbereitung auf eine Externenprüfung
  • Vorbereitungskurse zum Abschluss in einem Fortbildungsberuf
  • Neu: ab sofort auch E-learning-Angebote
  • Neu: ab sofort auch berufsbegleitende Studien mit akademischem Abschluss
  • Neu: ab sofort auch Betriebsratsseminare für Mitglieder des Betriebsrats
  • Neu: ab sofort auch Inhouse-Schulungen, sofern sie von extern. Anbietern durchgeführt werden

Was wird nicht gefördert?

  • keine Förderung von gesetzlich vorgeschriebener Weiterbildung, z.B. Sicherheitslehrgänge
  • keine Förderung von Angeboten zur Gesundheitsprävention
  • keine Förderung von Fahrerlaubnissen, außer bei Fahrlehrern
  • keine Förderung von Einzelunterricht
  • keine Förderung von Tagungen, Kongressen, Messen
  • keine Förderung von Seminaren außerhalb der EU (z.B.in der Schweiz, Norwegen etc.)

Welche Voraussetzungen müssen vorliegen?

  • Der Kurs darf frühestens am Tag nach der Ausstellung des Bildungsschecks beginnen.
  • Die Einkommensverhältnisse müssen nachgewiesen werden.
  • Der Weiterbildungsanbieter darf keine Bundes- oder Landesbehörde sein.

Wo wird der Bildungsscheck beantragt?

nur bei dafür zugelassenen Beratungsstellen, zu erfahren über

www.bildungsscheck.de  oder Service-Telefon: 0211 837-1929 (8-18Uhr)

www.lippe-bildungskompass.de - regionale Beratungsstellen

 

Beratung im Kreis Lippe:

  • Bildungsberatung, Kreis Lippe, Detmold: Frau Bugiel-Wißbrock: 05231 62-359
  • Bildungsberatung, Kreis Lippe, Lemgo: Frau Dr. A.Mai: 05231 62-362
  • VHS Detmold: Frau P. Kriesel: 05231 977-257
  • VHS Bad Salzuflen: C. Steinmetz: 05222 952-944
  • VHS Lemgo: 05261 213-278 oder -279 Di 9-12Uhr oder Do 9-12 Uhr, 14-17 Uhr
  • VHS Lage (Lippe West): Frau U. Reichert 05232 95500
  • VHS Schieder Schwalenberg (Lippe Ost): Frau A. Lemm: 05282 980416

 

Gebühren

keine

Benötigte Unterlagen


  • Personalausweis
  • Arbeitsvertrag
  • Nachweis der Einkommensverhältnisse

Links zu weitergehenden (Fach-)informationen / Formularen / Broschüren