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Trichinenprobenentnahme durch Jäger

Leistungsbeschreibung

Die Trichinellose („Trichinenerkrankung“) ist eine in Deutschland seltene, hingegen in einer Reihe von süd- und osteuropäischen Ländern noch häufig anzutreffende Krankheit. Sie ist auf den Menschen übertragbar und kann lebensgefährliche Erkrankungen verursachen. Die Übertragung erfolgt durch den Verzehr von rohem oder nicht vollständig durcherhitztem Fleisch, das Trichinellen enthält. Beim Tiefgefrieren oder Einfrieren von Fleisch über mehrere Tage werden die Larven abgetötet.

Wild darf erst in Verkehr gebracht (also an Dritte abgegeben ) oder dem Eigenbedarf zugeführt werden, wenn bei der Trichinenuntersuchung keine Trichinen nachgewiesen wurden. Die Freigabe kann durch die Übermittlung des negativen Untersuchungsergebnisses an den Jäger erfolgen oder durch eine zeitliche Regelung, ab wann frühestens (nach Abschluss der Untersuchung) über das Wild verfügt werden darf, sofern keine andere Mitteilung erfolgt.

Wildschwein, Nutria (=Sumpfbiber), Dachs und alle Haarwildarten, die Fleisch fressen, unterliegen der amtlichen Untersuchung auf Trichinen. Das in Verkehr bringen von Wild vor Abschluss der Trichinenuntersuchung ist strafbar!

Damit Sie selber die Trichinenproben entnehmen und zur Untersuchung abgeben dürfen, ist eine Anerkennung durch das Veterinäramt erforderlich.

Gebühren

EUR 25,00

Zahlungsart

Überweisung

Benötigte Unterlagen

  • Antrag
  • Kopie des Jagdscheins
  • Nachweis über die Sachkunde