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Gebrauchsabnahme Fliegender Bauten

Leistungsbeschreibung

Jeder kennt sie und viele sind schon einmal mit ihnen gefahren bzw. haben sie betreten - doch kaum einer weiß, dass Riesenräder, Karusselle, Achterbahnen, Zelthallen, Kletterwände, Bühnen, Tribünen etc. in der Amtssprache "Fliegende Bauten" heißen.

Fliegende Bauten sind bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, an verschiedenen Orten wiederholt und befristet aufgestellt und wieder abgebaut zu werden, also zum Beispiel Karusselle, Achterbahnen, mobile Kletterwände, Festzelte.
Nicht als Fliegende Bauten gelten Baustelleneinrichtungen, Baugerüste, Wohnwagen, kleinere Zelte, die dem Wohnen dienen, Bungee-Jumping-Anlagen, Hüpfburgen etc.
   
Ein Fliegender Bau (mit Ausführungsgenehmigung) darf nur in Gebrauch genommen werden, wenn die untere Bauaufsichtsbehörde ihn überprüft und abgenommen hat. Bei der Gebrauchsabnahme hat der Betreiber oder ein verantwortlicher Stellvertreter anwesend zu sein.
 

Folgende Fliegende Bauten sind auf jeden Fall gebrauchsabnahmepflichtig:

  • Hochgeschäfte,
  • schnell laufende Karusselle,
  • Karusselle neuartiger und komplizierter Bauart,
  • Schaukeln,
  • Riesenräder,
  • Zelte oder Räume gleichwertiger Nutzung, die für den Gebrauch bis zu 3 Monaten aufgestellt werden, wenn sie größer als 75 qm sind,
  • Bühnen ab einer Größe von 100 qm,
  • Bühnen mit einem über 5 Meter hohen Dach.

Bei der Gebrauchsabnahme wird geprüft, ob

  • der aufgestellte Fliegende Bau mit den Bauvorlagen übereinstimmt,
  • die Standsicherheit im Hinblick auf die örtlichen Bodenverhältnisse gewährleistet ist, 
  • der Fliegende Bau betriebssicher ist, 
  • die Auflagen der Ausführungsgenehmigung erfüllt werden,
  • Bauteile beschädigt oder stark abgenutzt sind.

Gebühren

Gebührenrahmen EUR 10,00 - 300,00

Zahlungsart

Barzahlung vor Ort

Benötigte Unterlagen

  • Baubuch mit gültiger Ausführungsgenehmigung
  • Baubuch für Schwerlastboden bei Zeltaufbauten auf nicht ankerbaren Böden
    (beispielsweise Tiefgaragen)
  • Maßstäblicher Lageplan des Veranstaltungsortes
    (mit Eintragung Grundriss Zelt und Buden bezüglich der Freihaltung der Rettungswege und mit Zufahrtsplan für die Feuerwehr)
  • Genehmigter Bestuhlungsplan

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