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Über 60 Leuchttürme in Lippe: Interaktive Karte zeigt Anlaufstellen in Ausnahmesituationen auf

07. Nov 2024

Über 60 Leuchttürme in Lippe: Interaktive Karte zeigt Anlaufstellen in Ausnahmesituationen auf

Der Kreis Lippe liegt circa 200 Kilometer von der Nordsee entfernt. Trotzdem gibt es bei uns im Kreis über 60 Leuchttürme. Wo sie stehen, das zeigt eine neue interaktive Karte im Geoportal des Kreises Lippe.

„Wie die Leuchttürme den Schiffen auf dem Meer Orientierung bieten, so bieten die Leuchttürme im Kreis Lippe den Bürgerinnen und Bürger Orientierung in einer Ausnahmesituation“, erklärt Marcus Saueressig, Teamleiter Zivil- und Katastrophenschutz beim Bevölkerungsschutz des Kreises Lippe.

Sie sind Anlaufstellen für Notfälle, wenn ein länger anhaltendes, flächendeckendes Schadensereignis wie ein Stromausfall über mehrere Stunden hinweg auftritt. Lipperinnen und Lipper bekommen hier Informationen und Hilfe, wenn zum Beispiel die normalen Kommunikationsmittel wie Mobiltelefon, Telefon oder Internet nicht zur Verfügung stehen. Notrufe für Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr können hier abgesetzt werden, außerdem stehen Mitarbeitende der Gemeinde- oder Stadtverwaltung in jedem Leuchtturm bereit, um Hilfe zu leisten oder Fragen zu beantworten.

Alle 16 lippische Kommunen haben in den vergangenen Monaten Leuchttürme aufgebaut. In den meisten Fällen sind diese in den Feuerwehrgerätehäusern der Städte und Gemeinden verankert. Damit jeder im Notfall weiß, wo der nächstgelegene Leuchtturm ist, hat der Fachbereich Geoinformation, Kataster und Immobilienbewertung des Kreises eine interaktive Lippe-Karte eingerichtet: „Bürgerinnen und Bürger finden hier nicht nur die Adresse des Gebäudes. Um den Wiedererkennungswert zu steigern, wird der Leuchtturm zudem als 3D-Fotoansicht dargestellt, sobald man in die Karte hineinzoomed“, erklärt Falko Sieker, der gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Team Geodatenmanagement die interaktive Karte aufgebaut hat.

Wichtig zu wissen: Die Leuchttürme dienen nicht als Aufenthaltsort oder Notunterkunft. Sie sind nur im Notfall geöffnet, eine längerfristige Betreuung findet dort nicht statt.

Den Link zur interaktiven Karte im Geoportal als auch eine tabellarische Übersicht über alle Leuchttürme in Lippe gibt es hier. Auf der Seite des Bevölkerungsschutzes gibt es außerdem viele hilfreiche Tipps, wie jeder selbst für den Notfall vorsorgen kann.

Foto: Stellen am Beispiel der Feuerwehr Lemgo die interaktive Karte der Leuchttürme vor: Falko Sieker, Christian Barth (beide Geodatenmanagement), Marcus Saueressig (Bevölkerungsschutz) und René Helms (Geodatenmanagement, von links).

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