Großübung über die Kreisgrenzen hinaus - 300 Einsatzkräfte aus den Kreisen Lippe und Gütersloh arbeiten Hand in Hand

09. Nov 2022

300 Einsatzkräfte aus den Kreisen Lippe und Gütersloh haben den Ernstfall geprobt: Bei einem fiktiven Bus-Shuttle-Unfall auf dem Rollfeld des ehemaligen Militärflughafens in Gütersloh kommt es zu einem Massenanfall von Verletzten. 50 Personen, hier gespielt von realistischen Unfalldarstellern, müssen versorgt und behandelt werden. Eine Mammutaufgabe, bei der das Zusammenwirken der Einsatzkräfte unerlässlich ist - auch über die Kreisgrenzen hinaus.

Der Anruf kommt früh morgens. Der Kreis Gütersloh fordert die Behandlungsplatz 50-Bereitschaft (BHP 50) des Kreises Lippe an. Diese macht sich mit rund 30 Fahrzeugen des lippischen Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe, des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks auf den Weg in den Nachbarkreis.

Dort herrscht reges Treiben auf dem Flughafengelände, Verletzte werden in einer Patientenablage erstversorgt und je nach Schwere ihrer Verletzungen nach Farben kategorisiert. An anderer Stelle werden die unterschiedlichen Zelte des BHP 50 aufgebaut, ein Patiententransportzug des Kreises Gütersloh fährt vor, um die Verletzten ins Krankenhaus zu bringen. Hand in Hand sorgen die Einsatzkräfte für einen geregelten Ablauf.

Nach dem Abbau hat eine weitere Einsatzeinheit aus dem Kreis Lippe Verpflegung vorbereitet. Bei warmen Mittagessen und Getränken fällt das erste Resümee der Helferinnen und Helfer positiv aus.

Alle Fahrzeuge werden vor der Heimreise aus der mobilen Tankstelle des Kreises Lippe mit Kraftstoff versorgt. So wurden auch mit Blick auf eine Lage, in der keine Tankstelle funktioniert, die Abläufe und die Nutzung des Abrollcontainer-Tanks erprobt.

„Großübungen dieser Art geben uns wertvolle Hinweise darauf, wie die Zusammenarbeit der unter-schiedlichen Hilfsorganisationen klappt und an welchen Schrauben noch gedreht werden muss“, erklärt Marcus Saueressig, Teamleiter Zivil- und Katastrophenschutz beim Kreises Lippe. Gemeinsam mit seinen lippischen und Gütersloher Kollegen hatte er die Übung in den vergangenen Wochen vorbereitet. Am Ende zieht auch er ein positives Fazit: „Coronabedingt waren Übungen dieser Art lange nicht möglich. Darum freut es mich umso mehr, dass Vieles gut geklappt hat und wir für den hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall gut vorbereitet sind“.

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