109.029 Anrufe – Feuerschutz- und Rettungsleitstelle zieht Bilanz für 2019

16. Jan 2020

109.029 Anrufe – Feuerschutz- und Rettungsleitstelle zieht Bilanz für 2019

365 Tage im Jahr rund um die Uhr koordiniert die Feuerschutz- und Rettungsleitstelle des Kreises Lippe in Notsituationen Hilfe. Wählen Anrufer in Lippe die 112, landen sie automatisch in der Leitstelle am Feuerwehraubildungszentrum in Lemgo. Die Disponenten in der Leitstelle alarmieren die erforderlichen Einsatzkräfte des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr. Im Jahr 2018 haben die Mitarbeiter 46.010 (2018: 47.140) Rettungsdiensteinsätze, 4.346 (2018: 4.780) Brand- und Hilfeleistungseinsätze der Feuerwehr sowie 27.859 (2018: 21.664) sonstige Telefondienste und Beratungen disponiert.

Im Jahr 2018 haben die Mitarbeiter 46.010 (2018: 47.140) Rettungsdiensteinsätze, 4.346 (2018: 4.780) Brand- und Hilfeleistungseinsätze der Feuerwehr sowie 27.859 (2018: 21.664) sonstige Telefondienste und Beratungen disponiert. „Hinzu kommen 30.814 Beratungen und Aufträge an den Bereitschaftsarzt, die die Leitstellenmitarbeiter über die Telefonnummer 116117 ausgeführt haben“, erläutert Landrat Dr. Axel Lehmann. „Diese Zahl belegt, dass der Ärztliche Bereitschaftsdienst inzwischen gut angenommen wird, Notaufnahmen entlastet und somit lebensbedrohliche Notfälle schneller behandelt werden können“. Insgesamt hat die Leitstelle im vergangenen Jahr 109.029 (2018: 88.308) Anrufe entgegengenommen, aus denen 50.356 Einsätze resultierten. Durchschnittlich ist damit 299 Mal am Tag (2018: 242) ein Hilferuf in der Leitstelle eingegangen.

Rund 2300 Feuerwehr- und Rettungskräfte aus Lippe und darüber hinaus haben in 2019 am Feuerwehrausbildungszentrum die Brandsimulationsanlage und die Atemschutzstrecke zur Aus-und Weiterbildung genutzt. Das Thema Ausbildung schreibt auch der Kreis Lippe selbst groß: „Die ersten vier Kollegen haben ihre Ausbil-dung zum Notfallsanitäter erfolgreich abgeschlossen“, berichtet Meinolf Haase, Leiter Bevölkerungsschutz. „Fünf weitere Kollegen haben ihren Abschluss im mittleren feuertechnischen Dienst als Disponent gemacht“.

Für die lippischen Kommunen haben die Mitarbeiter in Lemgo 9.961 (2018: 3.487) Atemschutzgeräte gereinigt und Instand gesetzt, 5.399 (2018: 6.549) Atemschutzflaschen befüllt und 6.154 (2018: 7.924) Schläuche gereinigt und geprüft.

Auch im Katastrophenschutz ist der Kreis Lippe auf den Ernstfall gut vorbereitet: 19 Übungen mit rund 1.100 Übungsteilnehmern (2018: 19, 750 TN) verzeichnet der Kreis im vergangenen Jahr.

Neu für die Leitstellen im Land ist die Handyortung eines Hilfesu-chenden mittels sogenanntem „AML-Notruf“: „Seit Oktober 2019 übertragen Smartphones beim Absetzen der 112 automatisch die Standortdaten an die zuständige Leitstelle“, erklärt Verwaltungsvor-stand Jörg Düning-Gast, zuständig für den Bereich Bevölkerungs-schutz beim Kreis Lippe. „Gerade in unbekannter Umgebung kann der Einsatz der ‚Advanced Mobile Location‘ lebensrettend sein“.

Mit Blick auf das Jahr 2020 möchte der Kreis Lippe besonders die in-terkommunale Zusammenarbeit mit den Kreisen Höxter und Paderborn weiter ausbauen: „Um stark frequentierte Standorte zu entlasten, werden wir gemeinsam ein Telenotarztsystem einführen“, gibt Dr. Lehmann einen Ausblick auf die kommenden Monate. Dar-über hinaus sollen die drei Leitstellen soweit miteinander vernetzt werden, dass sie als gemeinsame Leitstelle agieren können. „Wenn durch ein erhöhtes Einsatzaufkommen eine Leitstelle nicht unmit-telbar erreichbar ist, nimmt eine andere Leitstelle aus diesem Ver-bund den Ruf entgegen und leitet entsprechnde Maßnahmen ein“.

In Lage fällt der Startschuss für den Neubau einer Rettungswache, und auf dem Gelände des Feuerwehrausbildungszentrums soll ein neues Verwaltungsgebäude entstehen.

Bild: Sehen Lippe gut aufgestellt: Verwaltungsvorstand Jörg Düning-Gast, Landrat Dr. Axel Lehmann, Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier und Leitender Notarzt Daniel Fischer (von links) vor dem Atemschutzcontainer, dem Ausbildungsrettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug des Kreises.

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