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Welttag der Muttersprache: Nachmittag in sieben Sprachen

25. Feb 2026

Welttag der Muttersprache: Nachmittag in sieben Sprachen

Herkunftssprachlicher Unterricht fördert nicht nur Sprache, sondern vermittelt auch Wissen über Kultur und Geschichte des Herkunftslands.

Rund 80 Kinder und Jugendliche aus 40 lippischen Schulen haben jetzt zum „Welttag der Muttersprache“ die fast 1400 Schülerinnen und Schüler des Herkunftssprachlichen Unterrichts (HSU) in Lippe im Detmolder Kreishaus vertreten. Landrat Meinolf Haase begrüßte sie und ihre Eltern im Kreistagssitzungssaal und unterstrich die Wichtigkeit des HSU: „Der Unterricht vermittelt neben der Sprache auch Wissen über die Kultur und Geschichte des Herkunftslandes und fördert die kulturelle Vielfalt“.

Sieben Sprachen (Arabisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Ukrainisch ) werden derzeit in Lippe bis Klasse 9 nachmittags unterrichtet. Ziel des HSU ist es, Fähigkeiten in der Herkunftssprache zu fördern, zu erhalten und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln. Die Leistungen werden im Zeugnis bewertet. Am Ende der Klasse 10 kann eine Sprachprüfung abgelegt werden. Mit ihr kann unter gewissen Voraussetzungen die fehlende Englischnote ausgeglichen werden, um einen Schulabschluss zu erreichen.

Schulamtsdirektor Torsten Buncher zeigte sich sehr erfreut über den von den HSU-Lehrkräften gestalteten Nachmittag mit Tanz, Gesang, Fabeln, Gedichten, Vorträgen sowie Schatten- und Rollenspielen in den jeweiligen Sprachen: „Die Eltern können stolz auf die Leistungen ihrer Kinder sein“, betonte er, finde doch der Unterricht stets am Nachmittag und frühen Abend verbunden mit An- und Abreise statt. „Die Muttersprache gut sprechen zu können, hilft dabei, weitere Sprachen neben Deutsch sicher erwerben zu können und damit unsere lippische Heimat demokratisch mitzugestalten“.

Bild: Haben einen tollen Nachmittag verbracht (von links): Torsten Buncher, Landrat Meinolf Haase und Dirk Menzel (Abteilungsleiter Schulen und Bildung, Kreis Lippe) mit einigen Schülerinnen und Schülern des Herkunftssprachlichen Unterrichts. Foto: Kreis Lippe

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