Zweite Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 gestartet – Impfberechtigte über 80-Jährige bekommen Informationsschreiben per Post

18. Jan 2021

Zweite Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 gestartet – Impfberechtigte über 80-Jährige bekommen Informationsschreiben per Post

In Lippe haben jetzt die ersten Personen ihre zweite Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 bekommen – so auch Waltraud Burre, Bewohnerin des SeniorenZentrums am Markt in Horn-Bad Meinberg. Die erste Impfung vor 21 Tagen hat die 70-Jährige gut und ohne Nebenwirkungen vertragen. Entsprechend zuversichtlich blickte sie der zweiten Impfaktion in der Senioreneinrichtung entgegen. Wobei die Impfung am gestrigen Sonntag dann fast schon zur Nebensache wurde: „Ich fühle mich hier in der Senioreneinrichtung wohl, und heute Morgen ging es mir ganz besonders gut. Ein großes Lob an die Pflege- und Leitungskräfte sowie die Hausleitung“. Die erste Impfung sei sicher für alle ungewohnt gewesen, sie sei aber sehr zufrieden ob der guten Vorbereitung und Betreuung rund um die Impfaktionen. Auch mit der zweiten Impfung war Waltraud Burre zufrieden, und jetzt freut sie sich bald wieder auf regelmäßigen Besuch von Tochter, Sohn und Enkelkindern. Denn aktuell hält die Familie den Kontakt überwiegend über das Telefon.

Die Kassenärztliche Vereinigung hat Rückmeldungen zu Nebenwirkungen aus 18 stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen in Lippe ausgewertet und sie zeigen nach der ersten Schutzimpfung, dass bei weniger als einem Prozent leichte Nebenwirkungen auftraten. Die erste Schutzimpfung in den Einrichtungen wird im Laufe des Januars 2021 abgeschlossen, sodass dann alle Freiwilligen dieser wichtigen Gruppe mit höchster Priorität eine erste Schutzimpfung bekommen haben.

Ab dem 25. Januar startet die Terminvergabe für Impfberechtigte, die bis zum Stichtag 31. Januar 2021 das 80. Lebensjahr vollendet haben. Der Kreis Lippe hat auf Basis der Meldedaten aller 16 Städten und Gemeinden ein Informationsschreiben auf den Weg gebracht. Bis spätestens kommenden Samstag, 23. Januar, sollte der Brief bei dieser Zielgruppe angekommen sein. Das Informationsschreiben besteht aus zwei Anschreiben: Landrat Dr. Axel Lehmann und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, fassen die Informationen zur Terminvergabe zusammen. Interessierte finden die beiden Anschreiben auch online unter .

Im Impfzentrum Lippe können die Termine anhand des Zulaufs der Impfdosen aus dem Zentrallager NRW vergeben werden. Der Kreis Lippe erwartet rund 1.500 Impfdosen wöchentlich. Ab 1. Februar weitere 350 Impfdosen als Extrakontingent für ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste, die so auch ab Februar im Impfzentrum verimpft werden. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe erfasst die Impfungen in einem Bericht: www.corona-kvwl.de/impfbericht.

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