Impfangebote werden sehr gut angenommen: Kreis Lippe zieht erste Bilanz

19. Nov 2021

Mehr als 2.000 zusätzliche Impfungen verzeichnet der Kreis Lippe allein in den ersten drei Tagen dieser Woche in seinen stationären Impfstellen und bei den mobilen Angeboten. Die kontinuierliche Nachfrage nach Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen ist ungebrochen.

Insbesondere um eine Booster-Impfung zu bekommen, besuchen die Lipperinnen und Lipper die niedergelassenen Ärzte oder nutzen die durch den Kreis Lippe neu geschaffenen Angebote. Denn im Kreis Lippe unterstützen die stationären Impfstellen und mobilen Impfaktionen des Kreises Lippe die Impfangebote der niedergelassenen Ärzte. Die Bilanz der ersten Tage und die Stimmung am Impfbus und in den Impfstellen: Motivierte Mitarbeitende treffen auf dankbare Menschen. Zudem bekommt die Kreisverwaltung viele Fragen zu den kommenden Terminen, denn die Menschen interessieren sich für niederschwellige Angebote und wägen verschiedene Impfoptionen ab.

Neue Termine, Haltestellen, Impfstellen und Öffnungszeiten

„Der Impfbus fährt weiter durch Lippe und ab Mitte der kommenden Woche haben wir vier Impfstellen geöffnet. Den Bedarf verdeutlichen die Impfzahlen: Beispielsweise haben sich am Mittwoch rund 1.200 Menschen die Corona-Impfung in Lippe abgeholt, davon etwa 820 an den stationären Impfstellen in Blomberg und Lemgo. Ich bin stolz darauf, dass die lippische Koordinierende COVID-Impfeinheit die Impfstellen so schnell an den Start bringen konnte“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann und ergänzt: „Der Kreis Lippe arbeitet mit aller Kraft daran, die Menschen in der Pandemie zu schützen. Aber wir hätten uns eine verlässlichere Politik von Bund und Land gewünscht. Erst die Impfzentren zu schließen und zu sagen, die niedergelassenen Ärzte und die Betriebsmediziner schaffen das, um wenige Wochen später die Kreise als Retter in der Not wieder zu entdecken – das war nicht gut. Wir impfen jetzt trotzdem, was das Zeug hält! Und wir bitten um Verständnis für Unannehmlichkeiten und Wartezeiten. Diese sind dem kurzfristigen Anfahren unserer Kapazitäten geschuldet. Wir arbeiten daran, die Abläufe weiter zu verbessern.“

Im Lemgo und Blomberg ist die Impfung in Impfstellen bereits möglich, Eröffnungen in Lage und Detmold folgen in der kommenden Woche. Jetzt steht auch fest, wo der Kreis Lippe eine Impfstelle in Detmold einrichtet: dienstags, donnerstags, freitags und sonntags zwischen 10 und 17 Uhr in der Langen Straße 3, 32756 Detmold.

Somit unterstützt der Kreis Lippe die Impfangebote der niedergelassenen Ärzte mit festen Impfstation in Detmold, Lemgo, Lage und Blomberg. Ursprünglich angekündigt war zunächst eine Impfstelle in Bad Salzuflen. Am kommenden Wochenende steht der Impfbus in der Salzestadt. Die in den vergangenen Tagen enorm gestiegene Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen und die Maßnahmen der Landesregierung, 2G oder 2G+ in vielen Bereichen einzuführen, hat zu dieser Entscheidung geführt. „Die Einführung der 2G-Regelung steht bevor. Viele Menschen verbinden mit dem individuellen Impfschutz und Veranstaltungen, die nur von Geimpften und Genesenen besucht werden dürfen, eine absolute Sicherheit vor einer Infektion. Wir müssen überall vorsichtig bleiben, wieder konsequent und eigenverantwortlich Kontakte reduzieren sowie AHAL-Regeln anwenden. Durch die Erst-, Zwei- und Auffrischungsimpfung schützen Sie sich und ihre Mitmenschen – lassen Sie sich impfen“, appelliert Landrat Dr. Axel Lehmann.

Die aktuelle Übersicht der Termine und Haltestelle, wo der Impfbus in den kommenden Tagen ein mobiles Impfangebot mache und auch die Adresse der Impfstellen inklusive Öffnungszeiten sind unter veröffentlicht.

Allerdings werden in der Zeit nach 16 Uhr bei großem Andrang die Wartenden in der Schlange vor dem Impfbus oder Impfstelle darüber informiert, dass sie sich nicht weiter anstellen brauchen, da die letzte Impfung pro Tag um 17 Uhr ist. Die KoCi lädt ein, es wieder zu versuchen. Jeder, der eine Impfung bekommen will, wird in Lippe ein Angebot wahrnehmen können. Aus Solidarität zu seinen Mitmenschen ist auch jede Person aufgefordert einen gebuchten Impftermin bei den niedergelassenen Ärzten abzusagen, wenn die Impfung bereits realisiert wurde.

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